Opposition und Widerstand

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Jürgen Fuchs: Das Ende einer Feigheit

Jürgen Fuchs: Das Ende einer Feigheit

Herausgegeben von Doris Liebermann, mit einer Einführung von Herta Müller und einem Lied von Wolf Biermann, Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg 2010, in Kooperation mit Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und Bundesstiftung Aufarbeitung, ISBN: 978-3-89903-089-1

»Das Wichtigste war das Verlieren der Angst.«
Gegen das Vergessen: Dieses Hörbuch erinnert an den Schriftsteller und DDR-Bürgerrechtler Jürgen Fuchs (1950-1999). Schon früh erhält er Publikationsverbot, 1976 wird er verhaftet und ins Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen gebracht, 1977 nach West-Berlin abgeschoben. Dort engagiert er sich weiter, hält Verbindung zur Bürger- und Friedensbewegung in der DDR, setzt sich in seinen Werken mit seiner Verfolgung und der dogmatischen und inhumanen Gesellschaft auseinander. Damit steht er auch im Westen wie kaum ein anderer im Visier des MfS und ist zahlreichen »Zersetzungsmaßnahmen« ausgesetzt. Nach dem Mauerfall bemüht Fuchs sich um Aufklärung der Stasi-Verbrechen. 1999 stirbt er mit nur 48 Jahren an Krebs.

In der vorliegenden Produktion sind erstmals ein Prosatext und Gedichte von Jürgen Fuchs und ein Interview mit ihm zusammengestellt.
Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller würdigt den Schriftsteller, der am 19. Dezember 2010 sechzig Jahre alt geworden wäre, mit dem Text Der Blick der kleinen Bahnstationen, der Liedermacher Wolf Biermann mit dem Lied Jürgen Fuchs, das er nach dem Tod seines Freundes schrieb.

2 CDs, 151min mit 44 Tracks

Nur im Buchhandel erhältlich.