Opposition und Widerstand

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Das Ministerium für Staatssicherheit

Das Ministerium für Staatssicherheit

Alltag einer Behörde

Hörbuch
Herausgegeben von Jan N. Lorenzen und Yvonne Burger, 2004. 2 CDs Gesamtlänge ca. 140 Min., ISBN 3-8291-1450-8


Die Aufarbeitung in Ost und West ist längst nicht abgeschlossen. Kaum sind die Rosenholz-Agentendateien aus den USA nach Deutschland zurückgekehrt, beginnt eine neue Diskussion über den Umgang mit ehemaligen Stasi-Mitarbeitern.

Betroffene ahnten meist nicht, wie weit der Arm des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) reichte. Für fast 100.000 hauptamtliche Mitarbeiter war das MfS täglicher Arbeitsplatz. Generäle und hohe Offiziere erzählen vom Innenleben des Stasi-Apparates, von den Techniken der zur täglichen Routine gewordenen Geheimdienstarbeit, von Zersetzung und von Verhören politisch Andersdenkender.

Wir hören im Originalton die Generäle:
Gerhard Neiber und Wolfgang Schwanitz, die Stellvertreter Erich Mielkes.
Kurt Zeiseweis: IM-Führungsoffizier in der Abt. XX, politischer Untergrund.
Siegfried Rataizick: Leiter der Abt. XIV, Untersuchungshaft, Strafvollzug.
Gerhard Niebling: Leiter Häftlingsfreikauf und Vernehmer im Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen.
Horst Männchen: Leiter der Abteilung III, Funkabwehr, Funkaufklärung.
Willi Opitz: Rektor der Juristischen Hochschule des MfS in Potsdam-Eiche, Spezialist für Zersetzungstechniken.

Im Ministerium für Staatssicherheit ging es nicht ausschließlich darum, gegen Oppositionelle vorzugehen und die "Feinde des Sozialismus" unschädlich zu machen. Die Stasi war ein Überministerium geworden, das sich für alles verantwortlich fühlte.

Nur im Buchhandel erhältlich.