Pressemitteilung vom 10.04.2002

Die Novellierung des Stasi-Unterlagengesetzes Öffentliches Pressegespräch

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. März hat die archivalische Hinterlassenschaft des MfS für die Forschung und Publizistik weitgehend gesperrt. Derzeit wird über die Novellierung des Stasi-Unterlagengesetzes diskutiert. Am Donnerstag, den 25. April hört der Innenausschuss des Deutschen Bundestages Experten zu dieser Frage an. Die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt im Vorfeld dieser Anhörung zu einem öffentlichen Pressegespräch ein, das über den Stand der Diskussion, über die Konsequenzen des Urteils für die Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie über die Erfordernisse informieren soll, die bei einer Novellierung berücksichtigt werden müssen.

Johannes Beleites, Bürgerkomitee Leipzig
Rainer Eppelmann, MdB, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung
Hans-Joachim Lorenz, Tagesschauredaktion, Sender Freies Berlin
Jörn Mothes, Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Mecklenburg-Vorpommern
Prof. Dr. Volker Schockenhoff, Fachbereich Archiv-Bibliothek-Dokumentation, FH Potsdam Dr. habil. Hermann Wentker, Institut für Zeitgeschichte - Außenstelle Berlin
Moderation: Robert Ide, Der Tagesspiegel

Datum: Dienstag, 23. April 2002
Uhrzeit: 19:00 - 21:00
Ort: Haus der Demokratie, Greifswalderstr. 4

Mit freundlichen Grüßen
Rainer Eppelmann, MdB, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung

Berlin, 10. April 2002