Pressemitteilung vom 29.10.2007

« geschichts-codes: Entwurf für ein Denkmal für Freiheit und Einheit » Preisverleihung und Vernissage

Am Montag, 5. November 2007 wird Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, in Anwesenheit von Bundestagspräsident Norbert Lammert und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee die Preisträger des diesjährigen Gestaltungswettbewerbs der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur „geschichts- codes: Entwurf für ein Denkmal für Freiheit und Einheit“ bekanntgeben und auszeichnen. Die Preisverleihung und Ausstellungseröffnung beginnt um 18.00 Uhr in der Nikolaikirche, Stadtmuseum Berlin, Nikolaikirchplatz in 10178 Berlin.

18 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR und dem Fall der Berliner Mauer lobte die Bundesstiftung Aufarbeitung unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Norbert Lammert ihren Gestaltungswettbewerb «geschichts-codes» 2007 mit dem Titel «Entwurf für ein Denkmal für Freiheit und Einheit» aus. 55 Entwürfe von Studierenden u. a. aus Dresden, Hamburg, Erfurt, Berlin, Leipzig, Regensburg und Dortmund sind bei der Stiftung eingegangen. „Wir freuen uns sehr über die Vielfalt der Entwürfe, mit denen die jungen Künstlerinnen und Künstler den bisherigen Grundsatzdebatten um das Für und Wider eines solchen Denkmals nun mit konkreten Bildern neuen Auftrieb verleihen werden“, sagte Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Stiftung.

Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages und Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung, werden die feierliche Preisverleihung in der Nikolaikirche eröffnen. Bundesminister Wolfgang Tiefensee wird über die grundsätzliche Bedeutung eines „Denkmals für Freiheit und Einheit“ sprechen.

Im Anschluss an die Preisverleihung wird die Ausstellung >>geschichtscodes<< 2007 mit den eingereichten Entwürfen und Konzeptionen eröffnet. Die Ausstellung wird bis zum 1. Januar 2008 in der Nikolaikirche zu sehen sein.

Für weitere Informationen steht Ihnen Dietrich Wolf Fenner, Pressesprecher der Stiftung Aufarbeitung gerne zur Verfügung. Tel: 030 2324 7225 oder per Email: d.fenne(at)stiftung-aufarbeitung.de

Berlin, 29. Oktober 2007