Pressemitteilung vom 30.09.2009

Rainer Eppelmann: „Ohne den Bürgermut der Ostdeutschen hätte es die Einheit 1990 nicht gegeben“

Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung, erinnert zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober an die Oppositionsbewegung in der DDR.
„Zum sechsten Mal durften vergangenen Sonntag alle Deutschen ein gemeinsames Parlament wählen: frei, demokratisch und pluralistisch. ‚Freie Wahlen!‘ war eine der zentralen Forderungen der Bürgerrechts- und Demokratiebewegung in der DDR. Dafür sind in der gesamten ehemaligen DDR Millionen Menschen im Herbst 1989 auf die Straße gegangen, um gegen die SED-Diktatur zu demonstrieren. Ohne diese mutigen Menschen, die sich ihre Souveränität erstritten haben, hätte es den Mauerfall 1989 und die Deutsche Einheit 1990 nicht gegeben. Die Friedliche Revolution und die Selbstdemokratisierung der DDR haben das Fundament geschaffen, auf denen die 2+4-Gespräche stattfinden und die staatliche Einheit realisiert werden konnten“, sagte Eppelmann in Berlin.

Auch in diesem Jahr präsentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ihre Arbeit auf dem Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Saarbrücken. Die Bundesstiftung Aufarbeitung freut sich auf Ihren Besuch auf der Bundesmeile!

Für weitere Informationen steht Ihnen der Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Dietrich Wolf Fenner, unter Tel. 030/31 98 95 - 225 oder vom 2.-3.10.2009 auf dem Infostand unter 0160/710 7870 gerne zur Verfügung.

Berlin, 30. September 2009