Pressemitteilung vom 29.11.2010

Ausstellungseröffnung: «Ästhetik und Politik. Deutsche Sportfotografie im Kalten Krieg»

Der Präsident des Deutschen Bundestages, Professor Dr. Norbert Lammert, wird am Mittwoch, 1. Dezember 2010 um 11 Uhr die Ausstellung "Ästhetik und Politik. Deutsche Sportfotografie im Kalten Krieg" im Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Straße 1, Berlin-Mitte eröffnen. Die Ausstellung wurde mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

Die vom ZENTRUM DEUTSCHE SPORTGESCHICHTE in Zusammenarbeit mit der Ausstellungsagentur exhibeo konzipierte Schau erinnert an die schwierige Zeit des Kalten Krieges aus ungewöhnlicher Perspektive: Sie nähert sich dieser Epoche durch die Linse des Sportfotografen. Die Sportfotografie der Jahre 1945 bis 1990 hat mehr als nur die Schönheit und Spannung sportlicher Bewegung festgehalten. Zahlreiche Bilder beziehen ihre Kraft aus ihrem tagespolitischen und gesellschaftlichen Hintergrund. Die Ausstellung zeigt, wie die Ästhetik der höchst unterschiedlichen Aufnahmen nicht allein die Faszination des Sports einfängt, sondern ebenso die prägenden Konflikte eines Zeitalters aufscheinen lässt.

Im Bundestag kann die Ausstellung vom 2.12.2010 bis zum 7.01.2011 besichtigt werden.
Presseführung 1.12.2010, 10:00 Uhr.
Eröffnung mit Begrüßung vom Präsidenten des Deutschen Bundestages Norbert Lammert um 11 Uhr. Grußworte: Dagmar Freitag, MdB, Vorsitzende des Sportausschusses und Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung. Anschließende Einführung in die Ausstellung durch die KuratorInnen Dr. Jutta Braun und René Wiese.

Wichtiger Hinweis: ANMELDUNG ERFORDERLICH für Eröffnungsveranstaltung unter Angabe des Geburtsdatums per E-Mail: zentrum@sportgeschichte.org bis 29.11.2010 bis 19 Uhr. Kontakt: Michael Barsuhn, Geschäftsführer Zentrum deutsche Sportgeschichte e. V. , Karl-Liebknecht-Straße 29, 10178 Berlin, Tel. 030/60 92 01 24, Mobil: 0175/9260120. Für weitere Informationen steht Ihnen Dietrich Wolf Fenner, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, unter Tel. 030/31 98 95 - 225 gerne zur Verfügung.

Berlin, 29. November 2010