Pressemitteilung vom 28.01.2011

Bundesstiftung Aufarbeitung gratuliert Roland Jahn zur Wahl des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen

„Die große Mehrheit, mit der Roland Jahn heute vom Deutschen Bundestag zum Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik gewählt wurde, ist auch ein klares Votum für die weitere Auseinandersetzung mit der Diktatur in der DDR und den Stasi-Machenschaften,“ sagt Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Stiftungsrats, Markus Meckel, die Wahl im Bundestag verfolgte.

„Wir gratulieren Roland Jahn zu diesem großartigen Erfolg und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in den kommenden Jahren. Die Wahl Roland Jahns in der Nachfolge von Dr. h.c. Joachim Gauck und Marianne Birthler ist ein gutes Zeichen für die Opfer der SED-Diktatur,“ so Kaminsky weiter.

Roland Jahn ist der Arbeit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur seit 1999 durch seine engagierte ehrenamtliche Mitarbeit im Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken eng verbunden.

Weitere Informationen erhalten Sie von Dietrich Wolf Fenner, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail: d.fenner@stiftung-aufarbeitung.de

Berlin, 28. Januar 2011