Pressemitteilung vom 02.02.2011

Das kurze Leben des Chris Gueffroy

Dokumentarfilm von Klaus Salge als Erstausstrahlung im RBB-Fernsehen

Neun Monate vor dem Mauerfall starb Chris Gueffroy. Er wurde an der Berliner Mauer auf der Flucht erschossen. Der damals 21jährige Gueffroy ist das letzte Todesopfer des unmenschlichen Grenzregimes der SED-Diktatur.

Wer war Chris Gueffroy? Warum wollte er nicht mehr in der DDR leben? Was trieb ihn und seinen Freund Christian Gaudian dazu, ihr Leben an der Berliner Mauer aufs Spiel zu setzen?
Karin Gueffroy, die Mutter, erinnert sich 21 Jahre nach seinem Tod an ihren Sohn, an sein Leben in der DDR, an seine Träume und kleinen Fluchten. Erstmals berichten Mutter und engste Freunde über ihr Leben mit Chris Gueffroy.

Das Leben der Mutter, Karin Gueffroy, erlitt damals einen radikalen Bruch: Aus einer mehr oder weniger angepassten DDR-Bürgerin wurde ein Opfer des Regimes, wurde eine Persönlichkeit, die „aufwachte“. In der DDR konnte sie nicht mehr leben. Karin Gueffroy zog nach West-Berlin. Die DDR ist mittlerweile verschwunden, ihr Schmerz aber bleibt.

Eine Produktion von November Film in Ko-Produktion mit dem RBB, gefördert von der Bundesstif-tung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Datum: Donnerstag, 3. Februar 2011
Uhrzeit: 22:45 Uhr
Ort: RBB-Fernsehen

Weitere Informationen erhalten Sie von Dietrich Wolf Fenner, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail: d.fenner@stiftung-aufarbeitung.de

Berlin, 2. Februar 2011