Pressemitteilung vom 08.02.2011

Im Schatten der Mauer

Neue Publikation: Mauerübergänge Berlin von Christiane Borgelt und Regina Jost

Bis 1961 hatten fast 3 Millionen Menschen der DDR den Rücken gekehrt und waren in den Westen geflohen. Am 13. August 1961 setzte Ulbricht mit dem Bau der Berliner Mauer der Massenflucht gewaltsam ein Ende.
Auch wenn die Mauer für die DDR-Bürger unüberwindlich war, mussten offizielle Übergänge geschaffen werden. Die USA, England und Frankreich forderten entsprechend den alliierten Vereinbarungen und dem Vier-Mächte-Status von Berlin Zugang zum sowjetischen Sektor Berlins. Die Westsektoren Berlins sollten zudem durch Transittrassen von Westdeutschland erreichbar sein. Zwischen West- und Ost-Berlin entstanden Übergänge für West-Berliner und Westdeutsche, die die DDR besuchen wollten sowie für die wenigen DDR-Bürger, denen eine Reise in den Westen oder gar die Ausreise gestattet wurde.

Christiane Borgelt und Regina Jost erzählen in "Mauerübergänge Berlin – Transit, Grenzverkehr, Flucht" über ehemalige Grenzübergänge, Transitabfertigungsanlagen, heutige Gedenkstätten aber auch Fluchttunnel und Alliiertenübergänge wie die legendäre Glienicker Brücke. Die Autorinnen nehmen dabei nicht nur die Situation der kollektiv in der DDR eingesperrten Ostdeutschen, sondern auch die Insellage West-Berlins in den Blick.

Eine kurzweilige Lektüre aus der Reihe "Die Neuen Architekturführer" Sammelband Nr.13.

Titel: Mauerübergänge Berlin – Transit, Grenzverkehr, Flucht
Autorinnen: Christiane Borgelt und Regina Jost
Verlag: Stadtwandel Verlag Berlin 2010
Preis: 5,00 €
ISBN: 978-3-86711-055-6
Erhältlich im Buchhandel

Weitere Informationen erhalten Sie von Dietrich Wolf Fenner, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail: d.fenner@stiftung-aufarbeitung.de

Berlin, 8. Februar 2011