Pressemitteilung vom 21.02.2011

Gelebte Geschichte auf der didacta in Stuttgart

Präsentation des Online-Portals www.zeitzeugenbuero.de

Junge Menschen interessieren sich für Geschichte, wissen aber oft zu wenig darüber. Auf der didacta, Europas größter Bildungsmesse (22.-26.2.2011, Stuttgart), präsentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur im Rahmen des Forums didacta aktuell das Online-Portal www.zeitzeugenbuero.de . Das Portal vermittelt Schulen und Bildungseinrichtungen Kontakte zu 180 Zeitzeugen, die die SED-Diktatur erlebt und an deren Überwindung mitgewirkt haben.

Die Präsentation des Portals erfolgt im Rahmen eines Zeitzeugeninterviews mit Rainer Eppelmann, dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesstiftung Aufarbeitung. Das Interview führt Dr. Jens Hüttmann, Referent für schulische Bildungsarbeit der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Der heute 68-jährige Eppelmann verweigerte in der DDR den Wehrdienst mit Waffe und den Fahneneid und wurde acht Monate inhaftiert. Nach seinem Theologiestudium war er Mitorganisator der legendären Bluesmessen und wurde zu einem Protagonisten der Friedlichen Revolution von 1989/1990. Als Akteur am Zentralen Runden Tisch und Minister für Abrüstung und Verteidigung war er maßgeblich an der Systemtransformation beteiligt. Zeitzeugen wie Rainer Eppelmann können mit Hilfe des Zeitzeugenportals zu Veranstaltungen und Projekttagen eingeladen werden. Das Portal bietet darüber hinaus Unterrichtsmaterialien zum kostenlosen Download und weist auf Exkursionsorte hin, die sich für Schülerprojekte und Klassenfahrten eignen.

Das Bildungsangebot der Bundesstiftung umfasst Lehrerfortbildungen, didaktische Materialien, Ausstellungen, Wettbewerbe, Konferenzen und vieles mehr. Die Bundesstiftung präsentiert dieses Angebot von Dienstag, 22.2. bis Samstag, 26.2. in Halle 7 (Stand 7 A 82).

Datum: Mittwoch, 23. Februar 2011
Uhrzeit: 14 –15 Uhr
Ort: didacta Stand 5G12, Landesmesse Stuttgart
Ansprechpartner: Dr. Jens Hüttmann
Telefon: 0160 14 70 236
Dr. Jens Hüttmann steht für Gespräche und Interviews in Stuttgart zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie von Dietrich Wolf Fenner, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail: d.fenner@stiftung-aufarbeitung.de

Berlin, 21. Februar 2011