Pressemitteilung vom 01.03.2011

«Staats-Sicherheiten» – Traumatherapie und Aufklärung?

Podiumsdiskussion

Wie hat das Theaterstück "Staats-Sicherheiten" die Zeitzeugen auf der Bühne verändert? Die Darsteller und Stasi-Opfer Gilbert Furian, Hartmut Richter und Mario Röllig diskutieren mit Lea Hermann, Autorin der Studie „Schauspielerische Verarbeitung des Traumas von Haft und Zersetzung in der SED-Diktatur“, über die Bedeutung von "Staats-Sicherheiten" für die Aufarbeitung der SED-Diktatur. Natan Kellermann, Psychologe am National Israeli Centre for Psychosocial Support of Survivors of the Holocaust, Jerusalem und der Regisseur Clemens Bechtel berichten von ihren Erfahrungen mit dokumentarischen und narrativen Bühnenstücken.

Christian Pross, Leiter der AG Psychotraumatologie-Forschung, Zentrum Überleben, führt in den Abend ein und moderiert das Gespräch. Die Podiumsdiskussion ist die Auftaktveranstaltung der internationalen Fachtagung „Theater und Trauma - Die schauspielerische Verarbeitung von Gewalt, Verfolgung und Krieg“.

"Staats-Sicherheiten" wurde am 18. Oktober 2008 im Hans-Otto-Theater, Potsdam uraufgeführt. Lea Rosh und Renate Kreibich-Fischer haben das Theaterprojekt konzipiert und der Regisseur Clemens Bechtel inszeniert. 2009 wurde "Staats-Sicherheiten" mit dem »Friedrich-Luft-Preis« der Berliner Morgenpost ausgezeichnet. Die Bundesstiftung Aufarbeitung hat die Inszenierung von "Staats-Sicherheiten" wie auch die Untersuchung von Lea Hermann finanziell gefördert.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!


Datum: 3. März 2011
Mitveranstalter: Zentrum Überleben
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Weitere Informationen erhalten Sie von Dietrich Wolf Fenner, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail: d.fenner@stiftung-aufarbeitung.de

Berlin, 1. März 2011