Pressemitteilung vom 22.03.2011

Unteilbar? Menschenrechtspolitik vor und seit 1989

Podiumsgespräch zum 70. Geburtstag von Gerd Poppe

Menschenrechte sind universell. Die Charta der Vereinten Nationen setzte 1945 hehre Ziele für die Weltbevölkerung. Bis heute ist die internationale Staatengemeinschaft weit entfernt von der internationalen Einhaltung der Menschenrechte. Für Menschrechte zu streiten ist aktueller denn je. Inwieweit sind die Revolutionen, mit denen die kommunistischen Diktaturen Ostmitteleuropas überwunden wurden ursächlich für die Bedeutung der Menschenrechte in der internationalen Politik? Welchen Stellenwert hat diese Umbruchserfahrung für Politiker innerhalb und außerhalb des einstigen Ostblocks? In welchem Maße ist Menschenrechtspolitik Teil der Außenpolitik europäischer Staaten? Sind die Menschrechte auch weiterhin unteilbar, wenn diese mit Sicherheitsfragen und Handelsinteressen kollidieren?

Diese und weitere Fragen diskutieren aus Anlass des 70. Geburtstags von Gerd Poppe Markus Löning (Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt), Irina Scherbakowa (Memorial Moskau), Volker Beck (Mitglied des Menschenrechtsausschusses des Bundestages) und Iwona Kozlowska, 1. Botschaftsrätin der Republik Polen in Berlin, gemeinsam mit dem Bürger- und Menschenrechtler Gerd Poppe.

Moderiert wird das Gespräch von Margit Miosga (rbb).

Datum: Donnerstag, 24. März 2011
Mitveranstalter: Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Robert Havemann Gesellschaft, Heinrich-Böll-Stiftung
Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin-Mitte
Eintritt frei / Anmeldung nicht erforderlich

Weitere Informationen erhalten Sie von Dietrich Wolf Fenner, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail: d.fenner@stiftung-aufarbeitung.de

Berlin, 22. März 2011