Pressemitteilung vom 28.03.2011

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2011

Studien zur Geschichte des Antikommunismus

Am 18. April erscheint das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2011. Vorgestellt wird der Band bereits am Dienstag, den 5. April mit der Auftaktveranstaltung der Vortragsreihe "Stalinistischer Terror in der Sowjetunion und in Osteuropa: Neue Forschungen zu Tätern – Opfern – Folgen". Prof. Dr. Jörg Baberowski (HU Berlin) und die Bundesstiftung Aufarbeitung laden herzlich dazu ein.

Den Schwerpunkt des Jahrbuchs 2011 bilden Studien zur Geschichte des Antikommunismus. Diese setzen sich mit seinen unterschiedlichen Ausprägungen seit der Zwischenkriegszeit auseinander. Mit Blick auf den 50. Jahrestag des Mauerbaus im Jahr 2011 sei hier besonders auf den Beitrag von Stefan Berger und Norman LaPorte hingewiesen, in dem die Autoren den Polittourismus britischer Labour-Abgeordneter in die DDR nach dem Mauerbau beschreiben. Die Beiträge werden ergänzt um biografische Skizzen u. a. von Mario Keßler zu Ruth Fischer. Außerdem versammelt der Band Kurzbeiträge namhafter Autoren, wie z. B. György Dalos, Włodzimierz Borodziej oder Hope M. Harrison, die sich mit aktuellen erinnerungspolitischen Debatten u. a. im Baltikum, in Polen, Tschechien, Ungarn und Deutschland auseinandersetzen.

Buchvorstellung: 5. April 2011, 18 Uhr, Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin
Titel: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2011
Herausgeber: Ulrich Mählert, Bernhard H. Bayerlein, Horst Dähn, Bernd Faulenbach, Ehrhart Neubert, Peter Steinbach, Stefan Troebst und Manfred Wilke im Auftrag der Bundesstiftung Aufarbeitung
Verlag: Aufbau Verlag, Berlin 2011
Preis: 38,- € (464 S.)
Rezensionsexemplare: E-Mail: presse@aufbau-verlag.de
Ab 18. April 2011 im Buchhandel erhältlich. Einzelne Beiträge versenden wir auf Anfrage auch gerne als pdf-Dokument.

Weitere Informationen zum Jahrbuch erhalten Sie unter www.stiftung-aufarbeitung.de/Jahrbuch/JHK2011_Editorial.pdf [100 KB] oder von Birte Meyer, Redakteurin JHK, Telefon: 030 31 98 95 309 oder E-Mail: jhk@stiftung-aufarbeitung.de

Berlin, 28. März 2011