Pressemitteilung vom 03.08.2011

Das kurze Leben des Chris Gueffroy

Öffentliche Uraufführung des gleichnamigen Dokumentarfilmes

Neun Monate vor dem Mauerfall starb Chris Gueffroy. Er wurde an der Berliner Mauer beim Versuch, in den Westteil der Stadt zu flüchten, erschossen. Der 20-jährige war das letzte Todesopfer des unmenschlichen Grenzregimes der SED-Diktatur. Sein Name wurde zu einer Chiffre für das Sterben an der Berliner Mauer. Wer war Chris Gueffroy? Warum wollte er nicht mehr in der DDR leben? Was trieb ihn und seinen Freund Christian Gaudian dazu, ihr Leben an der Berliner Mauer aufs Spiel zu setzen? Der Filmemacher Klaus Salge trägt in seinem Dokumentarfilm behutsam Schichten der Vergangenheit ab und zeichnet ein sensibles Porträt von Chris Gueffroy, seinem Leben in der DDR, seinen Träumen und kleinen Fluchten.

Kurz vor dem 50. Jahrestag des Mauerbaus laden die Bundesstiftung Aufarbeitung und die Stiftung Berliner Mauer am 9. August 2011 zur öffentlichen Uraufführung des Dokumentarfilmes „Das kurze Leben des Chris Gueffroy“ und zu einem Gespräch mit Karin Gueffroy, Dr. Maria Nooke und Klaus Salge, moderiert von Sven Felix Kellerhoff.

Das kurze Leben des Chris Gueffroy. Ein Film von Klaus Salge, November Film, in Co-Produktion mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg, gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung 2011.

Der Dokumentarfilm ist inklusive einer englischen Filmfassung und umfangreichem didaktischem Begleitmaterial auf DVD erschienen und ist ab sofort über den Publikationsshop der Bundesstiftung Aufarbeitung für eine Schutzgebühr von 7,50 € erhältlich (am Veranstaltungsabend auch in der Bundesstiftung Aufarbeitung).


Datum: 9. August 2011
Mitveranstalter: Stiftung Berliner Mauer
Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin


Weitere Informationen erhalten Sie von Tilman Günther, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung,
Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail.