Pressemitteilung vom 15.11.2011

Tagung Gedenkstättenarbeit und Oral History in Bad Arolsen

Programm mit Besuch des Internationalen Suchdienstes (ITS)

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ laden in Zusammenarbeit mit dem International Tracing Service (ITS) vom 17. bis 18. November zu der Tagung „Gedenkstättenarbeit und Oral History“ in Bad Arolsen. Dabei werden Erfahrungen in der Arbeit mit Zeitzeugen an Gedenkstätten, in der politischen Bildungsarbeit, aber auch bei Ausstellungen, Filmprojekten oder Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert. Es ist bereits die vierzehnte Tagung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gedenkstätten, Einrichtungen und Vereinen sowie aus dem Bereich der politischen Bildung.

Die Tagung beginnt mit dem Besuch des Archivs des Internationalen Suchdienstes in Bad Arolsen. Unter den dort aufbewahrten rund 30 Millionen Dokumenten befindet sich eine große Zahl personenbezogener Unterlagen für rund 17 Millionen Opfer und Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung. Im Anschluss wird ein Interviewprojekt zur Bombardierung Dresdens vorgestellt.

Am zweiten Tag der Tagung werden verschiedene Interviewprojekte zur DDR-Geschichte vorgestellt sowie ein Projekt, das sich mit der Sicht türkischer Generationen auf Mauerfall und Wiedervereinigung beschäftigt. Wie in jedem Jahr werden methodische und inhaltliche Fragen der Interviewarbeit an konkreten Interviewprojekten sowohl zur NS- als auch der SED-Diktatur vorgestellt und diskutiert.

Datum: 17. November 2011 bis 18. November 2011
Mitveranstalter: Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Uhrzeit: 13:30 Uhr
Ort: Internationaler Suchdienst (IST)
Große Allee 5 – 9
34454 Bad Arolsen


Weitere Informationen erhalten Sie von Tilman Günther, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung,
Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail.