Pressemitteilung vom 07.02.2012

DDR-Aufarbeitung im Unterricht: Bundesstiftung bei der didacta 2012

Messepräsenz und Podiumsdiskussionen zum Stand der Aufarbeitung nach 20 Jahren
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wird auch in diesem Jahr bei der didacta in Hannover mit einem breiten Informationsangebot vertreten sein. Auf Europas größter Bildungsmesse präsentiert die Stiftung eigene Materialien und Lernangebote wie das Zeitzeugenportal zeitzeugenburo.de. Darüber hinaus bietet die Bundesstiftung Aufarbeitung den Besuchern vor Ort ein spannendes Veranstaltungsprogramm.

SED-Diktatur im Unterricht: Podium mit der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen

Bei der gemeinsamen Podiumsdiskussion sprechen am 15. Februar 2012 die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung Thomas Krüger und der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn über die Chancen und Herausforderungen im Umgang mit der SED-Diktatur mehr als 20 Jahre nach der Friedlichen Revolution.
Was haben die Freiheitsbewegungen in Nordafrika mit dem Fall der Mauer zu tun? Warum gehört die Beschäftigung mit der Diktatur zur Bildung heranwachsender Generationen? Diesen Fragen widmet sich die gemeinsame Podiumsdiskussion der Bundesstiftung Aufarbeitung, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen. Das Gespräch wir moderiert von der Studienleiterin der Evangelischen Akademie zu Berlin Jacqueline Boysen.

Datum: Mittwoch, 15. Februar 2012, 11:00 Uhr
Ort: didacta, Messegelände der Deutschen Messe, 30521 Hannover, Stand der Bundeszentrale für politische Bildung, Halle 14/15, Stand D 62

Gespräch mit dem niedersächsischen Innenminister zur Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur

Bereits am Dienstag, 14. Februar, spricht der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann mit dem Bildungsreferenten der Bundesstiftung Aufarbeitung Jens Hüttmann über die Angebote zur Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur in Niedersachsen. Dabei soll die Frage diskutiert werden, warum die Aufarbeitung der SED-Diktatur ein zentrales Anliegen des Bundeslandes darstellt und welche besonderen Bildungsangebote dort zur Verfügung stehen.

Datum: Dienstag, 14. Februar 2012, 15:00 Uhr
Ort: didacta, Messegelände der Deutschen Messe, 30521 Hannover, Forum didacta aktuell, Halle 23, Stand A22 Plan

Der Messestand der Bundesstiftung Aufarbeitung befindet sich hier: Halle 15/Stand D68/1.

Ansprechpartner der Bundesstiftung Aufarbeitung vor Ort: Dr. Jens Hüttmann, Referent für schulische Bildung, Mobil: 0160 / 147 02 36

Weitere Informationen erhalten Sie von
Tilman Günther, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail.