Pressemitteilung vom 08.02.2012

Bilanz nach Jahresfrist: „Mauer-Ausstellung“ war 2011 internationaler Erfolg

Ausstellungsprojekt von Bundesstiftung Aufarbeitung, „Bild“ und „Die Welt“ 4.000-mal präsentiert

Rund ein Jahr nach der Eröffnung der gemeinsamen Ausstellung "Die Mauer - Eine Grenze durch Deutschland" ziehen die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Zeitungen Bild und „Die Welt“ eine positive Bilanz: Die zeithistorische Plakat-Ausstellung über die Geschichte der innerdeutschen Teilung hat bundesweit und international große Verbreitung gefunden.

Es war der bisher größte Erfolg des von der Bundesstiftung Aufarbeitung entwickelten Formats der Plakatausstellung: Über 4.000 Plakatsätze wurden im Jahresverlauf bundesweit und international präsentiert. Die verbreitete Auflage zählte mehr als 87.000 einzelne Plakate, die nebeneinander gelegt eine Distanz von mehr als 500 Kilometern überbrückt hätten. „Wir freuen uns besonders, dass sieben deutsche Kultusministerien unter den Abnehmern der Ausstellung waren“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Es sei ein wichtiges Ziel der Stiftungsarbeit, den heutigen Schülerinnen und Schülern anhand der Geschichte von deutscher Teilung und Einheit den Wert der Demokratie deutlich zu machen.

Von Buenos Aires bis Novosibirsk wurde die Mauer-Ausstellung in zahlreichen deutschen diplomatischen Vertretungen, Auslandsschulen und kulturellen Institutionen gezeigt. Für Präsentationen im englischsprachigen Raum, in Japan, Indonesien, der Türkei und Russland wurden die Texte in die jeweilige Landessprache übersetzt.

Die Ausstellung mit 20 großformatigen Plakaten wurde im Januar 2011 im Vorfeld des 50. Jahrestags des Baus der Berliner Mauer durch Außenminister Guido Westerwelle im Auswärtigen Amt in Berlin präsentiert. Interessierte Institutionen wie Schulen, Bildungseinrichtungen, Rathäuser, Kirchen und Kulturinstitute haben die Ausstellung seitdem in ihren Räumen gezeigt.

Der Plakatsatz kann weiterhin schriftlich bei der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur (Fax: +49 (0)30/319 895 224 oder E-Mail) bestellt werden. Für die Ausstellung wird eine Schutzgebühr von 50 Euro (inkl. Versand) erhoben.

Weitere Informationen erhalten Sie von
Tilman Günther, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail.