Pressemitteilung vom 23.02.2012

Sächsisches Kultusministerium und Bundesstiftung Aufarbeitung vereinbaren Kooperation

Gemeinsame Erklärung wird bei einer Ausstellungspräsentation in Dresden unterzeichnet

Der sächsische Kultusminister Roland Wöller und die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky unterzeichnen am 27. Februar in Dresden eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit ihrer Häuser. Darin vereinbaren die Partner, zukünftig bei Schulprojekten, Wettbewerben zur DDR-Geschichte und Lehrerfortbildungen eng zu kooperieren und sich wechselseitig über neueste Entwicklungen bei Unterrichts- und Lehrmaterialien zu informieren. „Wir freuen uns, dass die ohnehin schon gute Zusammenarbeit mit dem sächsischen Kultusministerium auf eine dauerhafte Basis gestellt wird“, sagte Anna Kaminsky. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung, dass die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte und der deutschen Teilung hohen demokratiepädagogischen Wert besitzt.

Ein aktuelles Beispiel der Zusammenarbeit wird bei der Unterzeichnung der Erklärung präsentiert. Die Ausstellung „Jugendopposition in der DDR“ wird zukünftig in zahlreichen sächsischen Schulen zu sehen sein. Die Fotos und Texte der Ausstellung portraitieren den Widerstand von Jugendlichen gegen die SED-Diktatur aus vier Jahrzehnten. Die Schau wurde von der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung erstellt. „Die Ausstellung ist mit ihren Bildern und Texten gut geeignet, um heutigen Jugendlichen deutlich zu machen, wie das Leben in der DDR wirklich war“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky.

Datum: 27. Februar 2012
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Ort: Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport, Lichthof
Carolaplatz 1, 01097 Dresden


Weitere Informationen erhalten Sie von
Tilman Günther, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail.