Pressemitteilung vom 24.05.2012

Buchpräsentation: Jüngste Forschergeneration erkundet DDR-Geschichte

Sammelband „Aus einem Land vor unserer Zeit“ wird am 31. Mai in Berlin vorgestellt

„Aus einem Land vor unserer Zeit“ lautet der Titel eines neuen Sammelbandes zur DDR-Geschichte, der am 31. Mai in den Räumen der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin vorgestellt wird. In dem Lesebuch präsentieren 25 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung ihre Forschungsarbeiten in kurzen, gut lesbaren Texten.

Mehr als zwanzig Jahre nach dem Ende des SED-Staats haben sich die jungen Doktoranden aus allen Teilen Deutschlands auf eine Entdeckungsreise in die Geschichte der DDR begeben. Die jüngste Forschergeneration der „Berliner Republik“ tritt damit an, erstmals einen gesamtdeutschen Blick auf die Geschichte der DDR zu werfen, der nicht durch die Erfahrung der Blockkonfrontation des Kalten Krieges geprägt ist.

Über den Band diskutieren der leitende Redakteur der Süddeutschen Zeitung Jens Bisky, die Mitbegründerin der Initiative „Dritte Generation Ost“ Adriana Lettrari, der Wissenschaftliche Referent der Enquete-Kommission zur DDR-Aufarbeitung in Brandenburg Andreas Stirn und der Leiter des Arbeitsbereichs Wissenschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung Ulrich Mählert. Die Veranstaltung wird moderiert von den Herausgebern des Sammelbandes Franziska Kuschel und Marcus Böick.

Der Band „Aus einem Land vor unserer Zeit. Eine Lesereise durch die DDR-Geschichte“, herausgegeben von den Stipendiaten der Bundesstiftung Aufarbeitung Marcus Böick, Anja Hertel und Franziska Kuschel, ist dieser Tage im Berliner Metropol-Verlag erschienen. Rezensionsexemplare können beim Metropol Verlag angefordert werden: Friedrich Veitl, Tel. 030 2618460, Fax: 030 2650518, E-Mail.

Datum: 31. Mai 2012
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin
Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.


Weitere Informationen erhalten Sie von
Tilman Günther, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung
Fon: 030 31 98 95 225, E-Mail.