Pressemitteilungen 2015

20.10.2015

Filmpremiere: Die Tunnelbauer von Glienicke/Nordbahn

Dokumentation über einen besonderen Abschnitt der innerdeutschen Grenze wird erstmals gezeigt

Der Mauerstreifen war am sogenannten „Entenschnabel“ an der Nordgrenze Berlins nur wenige Meter breit. Die Dokumentation „Entenschnabel – Die Tunnelbauer von Glienicke/Nordbahn“ geht den spektakulären Fluchtgeschichten nach, die sich dort während der deutschen Teilung ereignet haben. Der Film wird am 26. Oktober am historischen Ort in Glienicke/Nordbahn erstmals öffentlich gezeigt. Am 3. November folgt die Erstausstrahlung der von der Bundestiftung Aufarbeitung geförderten Dokumentation im Programm des RBB. Mehr...

06.10.2015

Landleben in der DDR: Wie sah der Alltag im sozialistischen Dorf aus?

Sechster Teil der Diskussionsreihe „Erinnerungsort DDR. Alltag. Herrschaft. Gesellschaft“

Die sechste Veranstaltung der Reihe „Erinnerungsort DDR“ im Jahr 2015 thematisiert am 13. Oktober das Landleben im Sozialismus. Fast ein Drittel der DDR-Bevölkerung lebte auf dem Land. Die von der SED forcierte sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft veränderte auch den Alltag der Menschen in den Dörfern des „Arbeiter- und Bauerstaates“. Mehr...

30.09.2015

25 Jahre Einheit: Bundesstiftung Aufarbeitung zieht positive Bilanz

Zahlreiche Förderprojekte und eigene Vorhaben konnten 2015 realisiert werden

Zum 25. Jahrestag der deutschen Einheit zieht die Bundesstiftung Aufarbeitung eine positive Bilanz und erinnert zugleich an die bleibenden Aufgaben: „In 25 Jahren wurde vieles erreicht, auf das wir stolz sein können. Unsere Erfahrungen von Teilung und Einheit können uns helfen, die heutigen Herausforderungen erfolgreich anzugehen“, sagte der ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung Rainer Eppelmann mit Blick auf die aktuelle Flüchtlingsbewegung. Mehr...

01.09.2015

Fußball in der DDR – zwischen staatlicher Lenkung und „kleiner Freiheit“

Fünfter Teil der Diskussionsreihe „Erinnerungsort DDR. Alltag. Herrschaft. Gesellschaft“

DDR-Rekordtorhüter Jürgen Croy und der ehemalige Schiedsrichter Bernd Heynemann diskutieren am 8. September in der Bundesstiftung Aufarbeitung mit weiteren Experten über den Fußball in der DDR. Dieser war für die „Sportnation DDR“ von herausragender Bedeutung. Die SED-Führung hatte sich schon früh die politische Kontrolle über den Volkssport Nummer Eins gesichert und ihn in ihr Leistungssportsystem integriert. In keine andere Sportart wurden bis 1989 so viele finanzielle und personelle Ressourcen investiert. Mehr...

26.08.2015

Ausstellung und Buchpräsentation: Diktaturaufarbeitung und Erinnerungskultur in Spanien

Vom 2. September bis 30. Oktober wird in Berlin die Ausstellung „Gräber öffnen, Würde wiedererlangen – Exhumando Fosas, Recuperando Dignidades“ gezeigt. Die Schau des spanischen Vereins zur Wiedererlangung der Historischen Erinnerung (ARMH - Asociación para la Recuperación de la Memoria Histórica) präsentiert eindrucksvoll dessen Arbeit im Zusammenhang mit der Aufarbeitung des Faschismus in Spanien. Mehr...

25.08.2015

25 Jahre Einheitsvertrag: Meilenstein auf dem Weg zur deutschen Einheit

Webseite „Aufbruch und Einheit. Die letzte DDR-Regierung“ dokumentiert die Entwicklungen

Am 31. August 1990 unterzeichneten Wolfgang Schäuble und Günther Krause als Vertreter der beiden deutschen Staaten im Kronprinzenpalais in Ost-Berlin den Vertrag über die Herstellung der Einheit Deutschlands. Das rund 900 Seiten umfassende Vertragswerk regelte die Einzelheiten für den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland, der auf den 3. Oktober 1990 festgesetzt wurde. Mehr...

04.08.2015

Flucht und Fluchthilfe: Grenzen überwinden im geteilten Deutschland – und heute

Vergleichende Diskussion zum 54. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer

Sie wollten politischer Verfolgung entgehen, Reise- und Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen, die Familie wiedersehen oder ein besseres Leben – die Motive der Menschen zur Flucht waren in der DDR vielfältig, trotz lebensbedrohlicher Gefahren. Zum 54. Jahrestag des Mauerbaus werden am 11. August Flüchtlinge aus der DDR und ihre Helfer von der Fluchthilfe im geteilten Deutschland berichten und über Ankunft und Aufnahme in Westdeutschland sprechen. Mehr...

03.08.2015

Russland: Bundesstiftung Aufarbeitung unterstützt Gedenken an den stalinistischen Terror

Die Bundesstiftung Aufarbeitung beteiligt sich im Rahmen einer von der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial und der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierten Reise vom 5. bis 9. August am Gedenken an die Opfer der kommunistischen Diktatur in der Sowjetunion. Ziele sind die ehemaligen Lagerorte Sandormoch und die Solowezki-Inseln im russischen Karelien. „Es ist von großer Bedeutung, dass die Erinnerung an die Opfer stalinistischer Verfolgung in Russland hochgehalten wird“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky, die bei den verschiedenen Gedenkveranstaltungen vor Ort sein wird. Mehr...

23.07.2015

40 Jahre KSZE-Schlussakte von Helsinki: Anfang vom Ende des Kalten Kriegs?

Bundesstiftung Aufarbeitung und Berliner Kolleg Kalter Krieg planen Ausstellung für 2016

Die Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte in Helsinki am 1. August 1975 war ein Meilenstein der Entspannungspolitik im Ost-West-Konflikt: „Der Kalte Krieg ist tot“, titelte der SPIEGEL fünf Tage zuvor. Dies erwies sich zwar als zu optimistisch, zeigte aber die Tragweite der Vereinbarungen, auf die sich die 35 Teilnehmerstaaten der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) nach zweijährigen Verhandlungen verständigt hatten. Mehr...

22.06.2015

Disziplinierung durch DDR-Medizin: Studie zur „Tripperburg“ in Halle/Saale

Die Studie „Disziplinierung durch Medizin“ zur zwangsweisen Behandlung von Mädchen und Frauen in Krankenhäusern der DDR wird am 29. Juni in Berlin vorgestellt. Die Autoren Florian Steger und Maximilian Schochow haben diese verbreitete Praxis am Beispiel der geschlossenen Venerologischen Station in der Poliklinik Mitte in Halle (Saale) rekonstruiert. Mehr...

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