Pressemitteilungen 2015

04.05.2015

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an das Weltkriegsende und die Folgen

Tagungen , Konferenzen und eine Ausstellung nehmen den 8. Mai 1945 in den Blick

Zum 70. Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs in Europa am 8. Mai 1945 erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die Befreiung vom Nationalsozialismus: „Der 8. Mai 1945 besiegelte das Ende der nationalsozialistischen Diktatur, die der Welt einen Krieg mit Millionen Toten aufgezwungen hat und durch die Millionen Menschen ermordet wurden“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. „Die NS-Diktatur war zugleich Ursache für die deutsche und europäische Teilung nach 1945, die den Menschen in den kommunistischen Regimen Jahrzehnte in Unfreiheit brachte. Erst vor 25 Jahren konnten die kommunistischen Diktaturen friedlich überwunden werden“, sagte Anna Kaminsky. Mehr...

09.04.2015

Podiumsgespräch: DDR zwischen Ausreise, Flucht und sozialistischem Alltag

Auftakt zum zweiten Teil der Reihe „Erinnerungsort DDR. Alltag. Herrschaft. Gesellschaft“

Gehen oder bleiben? Diese für Millionen DDR-Bürger schicksalhafte Frage ist Thema bei der Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Erinnerungsort DDR. Alltag. Herrschaft. Gesellschaft“ am Dienstag, 14. April. Welche Motivationen hatten die Hunderttausende, die das Land verließen? Wie sah ihr Weg in den Westen aus und wie verlief ihr Leben dort weiter? In welcher Lage sahen sich die Dagebliebenen? Mehr...

08.04.2015

Bundesstiftung Aufarbeitung veröffentlicht Webseite zur letzten DDR-Regierung

www.deutsche-einheit-1990.de zeigt das Regierungshandeln aller 23 Ministerien

25 Jahre, nachdem die letzte und einzige frei gewählte DDR-Regierung am 12. April 1990 ihre Amtsgeschäfte aufgenommen hat, präsentierte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin die erste multimediale Dokumentation der Regierungsarbeit. Die Webseite „Aufbruch und Einheit. Die letzte DDR-Regierung“ bietet umfassende Einblicke in die Arbeit der letzten DDR-Regierung und ihrer Protagonisten. Unter www.deutsche-einheit-1990.de sind ab sofort über 100 Originaldokumente, etwa 200 Fotos sowie 50 Videos und Zeitzeugeninterviews online verfügbar. Das Angebot wird in den kommenden Wochen für alle Ministerien kontinuierlich erweitert und ausgebaut. Mehr...

01.04.2015

„Aufbruch und Einheit“: Bundesstiftung Aufarbeitung veröffentlicht Online-Dokumentation zur letzten DDR-Regierung

www.deutsche-einheit-1990.de zeigt das Regierungshandeln aller 23 Ministerien

Am 12. April 1990 wurde die letzte DDR-Regierung von der Volkskammer ins Amt gewählt. 25 Jahre später präsentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit der Webseite „Aufbruch und Einheit. Die letzte DDR-Regierung“ eine multimediale Dokumentation der Regierungsarbeit, die am Mittwoch, 8. April 2015 um 14 Uhr online geht. Mehr...

30.03.2015

17 Stunden Wolfgang Leonhard: Bundesstiftung Aufarbeitung gibt lebensgeschichtliches Videointerview zur Nutzung frei

Erinnerung an die Ankunft der Gruppe Ulbricht in Berlin vor 70 Jahren und den vor 60 Jahren erschienen Weltbestseller „Die Revolution entlässt ihre Kinder“

Am 30. April vor 70 Jahren erreicht eine kleine Gruppe handverlesener kommunistischer Exilanten den kleinen Ort Bruchmühle im Osten von Berlin. Ihr Auftrag: Die Verwaltung im zerstörten Berlin aufbauen und den Einfluss der Kommunisten sichern. Die dabei gültige Devise dokumentiert das jüngste Mitglied der Gruppe, Wolfgang Leonhard, zehn Jahre später in seinem Erfolgsbuch „Die Revolution entlässt ihre Kinder“: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ Mehr...

19.03.2015

Buchpräsentation: Entführungen von Bundesbürgern durch die Stasi

Stipendiatin der Bundesstiftung Aufarbeitung stellt Forschungsergebnisse vor

Am Dienstag, 24. März, 19 Uhr, wird in der Gedenkstätte Berliner Mauer das Buch „Auftrag: Menschenraub. Entführungen von Westberlinern und Bundesbürgern durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR“ der Historikerin Susanne Muhle vorgestellt. Mehr...

18.03.2015

Zeitzeuginnen berichten von der Deportation von Zivilisten in die Sowjetunion

Podiumsgespräch und Film zu einem verdrängten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges deportierte die sowjetische Besatzungsmacht Hunderttausende deutscher Zivilisten zur Zwangsarbeit in die UdSSR. Diese Form „lebender Reparationen“ („reparations in kind“) war von den Alliierten auf der Konferenz von Jalta Anfang Feburar 1945 beschlossen worden. Betroffen waren vor allem Frauen, Jugendliche und ältere Menschen, die in Sibirien und nördlich des Polarkreises Zwangsarbeit leisten mussten. Unzählige Menschen kamen schon beim Transport oder durch die unmenschlichen Arbeitsbedingungen etwa im Straßen- und Bergbau ums Leben. Die Überlebenden wurden teilweise erst nach Stalins Tod 1953 aus den Arbeitslagern entlassen. Mehr...

12.03.2015

Eröffnungsveranstaltung des Berliner Kollegs Kalter Krieg mit Horst Teltschik

Kooperation von Hamburger Institut für Sozialforschung, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Das Berliner Kolleg Kalter Krieg | Berlin Center for Cold War Studies stellt sich am 19. März um 19 Uhr der Öffentlichkeit vor. Bei der Eröffnungsveranstaltung wird der ehemalige Vizechef des Bundeskanzleramts Horst Teltschik einen Vortrag über die hintergründige Aktualität des Kalten Krieges halten und als Akteur der internationalen Verhandlungen zur Wiederherstellung der deutschen Einheit über seine Erfahrungen in den Jahren 1989 und 1990 berichten. Mehr...

10.03.2015

Konferenz: Das letzte Jahr der DDR – von der Volkskammerwahl zur Wiedervereinigung

Beiträge von Norbert Lammert und Alfred Grosser sowie prominenten Zeitzeugen und Experten

Zum 25. Jahrestag der ersten demokratischen Wahlen in der DDR vom 18. März 1990 setzt sich das Symposium „Das letzte Jahr der DDR – von der Volkskammerwahl zur Wiedervereinigung“ am 17. und 18. März im Deutschen Historischen Museum mit der dramatischen Übergangszeit von der Friedlichen Revolution bis zum 3. Oktober 1990 auseinander. Mehr...

09.03.2015

Aufarbeitung des Kalten Kriegs: "Berlin Center for Cold War Studies" nimmt seine Arbeit auf

Im März 2015 hat das Berliner Kolleg Kalter Krieg | Berlin Center for Cold War Studies seine Arbeit aufgenommen. Das Kolleg ist ein gemeinsames Projekt des Hamburger Instituts für Sozialforschung, des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Humboldt-Universität zu Berlin. Mehr...

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