Pressemitteilungen 2016

21.12.2016

Bundesstiftung Aufarbeitung fördert 2017 bundesweit 138 Projekte

2,3 Millionen Euro für neue Vorhaben zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktaturen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unterstützt im Jahr 2017 bundesweit 138 Projekte zur Diktaturaufarbeitung mit rund 2,3 Millionen Euro. Dazu zählen Archivprojekte, Dokumentarfilme, Publikationen, Ausstellungen sowie Tagungen und Bildungsmaterialien. 23 Projekte davon wurden in den Vorjahren begonnen und werden 2017 weitergeführt. Die Arbeit der Verbände der Opfer der SED-Diktatur wird mit 220.000 Euro gefördert. Mehr...

11.11.2016

Haushaltsausschuss des Bundestags stärkt Aufarbeitung der SED-Diktatur

Etat der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur soll bis 2019 stabilisiert werden

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 10. November beschlossen, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 2017 bis 2019 jährlich 1,358 Millionen Euro an zusätzlichen Bundesmitteln zur Verfügung zu stellen. Der größte Teil davon wird für die Förderung von Projekten der Diktaturaufarbeitung im gesamten Bundesgebiet eingesetzt werden können. Mehr...

08.11.2016

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an Friedliche Revolution und Mauerfall

Umfrage zeigt, dass 70 Prozent der Deutschen den 9. November als Tag des Mauerfalls kennen

Zum 9. November erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an den Fall der Berliner Mauer 1989, mit dem die Menschen in der DDR die Grenzen öffneten und den Weg zur deutschen Einheit frei machten. Mehr...

02.11.2016

Umfrage zum 9. November: 70 Prozent kennen den „Tag des Mauerfalls“

Bundesweit 22 Prozent halten die Friedliche Revolution 1989 nicht für einen Glücksfall

Sieben von zehn Deutschen kennen den 9. November 1989 als das markanteste Datum der Friedlichen Revolution. Bei einer repräsentativen Umfrage der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gemeinsam mit dem Umfrageinstitut Kantar Emnid konnten 71 Prozent der Befragten den 9. November dem Fall der Berliner Mauer 1989 zuordnen. Die Quote richtiger Zuordnungen war in Westdeutschland mit 72 Prozent geringfügig höher als im Osten Deutschlands (67 Prozent). Mehr...

31.10.2016

Filmpremiere: Die Stimme Amerikas – US-Musik in der DDR

Michael Rauhut und Tom Franke über das komplexe Verhältnis der DDR zur amerikanischen Musik

Imperialistische Bedrohung oder Land der verheißungsvollen Freiheiten – die Vereinigten Staaten besaßen in der DDR einen vielschichtigen Symbolgehalt. Ihre jeweiligen Sichtweisen auf die USA wurden von Sympathisanten und Gegnern auch auf die populäre Musik übertragen, die entsprechend als dekadent oder erlösend empfunden wurde. Mehr...

27.10.2016

Podiumsdiskussion: Welche Einflüsse hat der Osten auf das vereinigte Deutschland?

Abschlussveranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« Die DDR im vereinigten Deutschland

Ampelmännchen und Grüner Pfeil, Sandmann und Polizeiruf 110 – mehr als 25 Jahre nach dem Ende der DDR finden sich manche Relikte des alten Ostens im vereinten Deutschland wieder. Darüber hinaus sind heute zahlreiche ehemalige DDR-Bürgerinnen und -Bürger an wichtigen Positionen der politischen Landschaft sowie im gesellschaftlichen und kulturellen Leben des vereinten Deutschlands vertreten. Hat sich die Bundesrepublik dadurch verändert? Mehr...

25.10.2016

Filmpremiere: Der Fall Biermann – Mit der Gitarre gegen die Staatsmacht

40 Jahre nach der Biermann-Ausbürgerung erscheint neue Dokumentation von MDR und NDR
Nach seinem Kölner Konzert am 13. November 1976 wurde der Liedermacher Wolf Biermann wegen „grober Verletzung der staatsbürgerlichen Pflichten“ aus der DDR ausgebürgert und durfte nicht zurückkehren. Die Ausbürgerung löste in beiden deutschen Staaten Entrüstung aus, Künstler und Intellektuelle protestierten gegen die Ausbürgerung. Die DDR-Regierung reagierte darauf mit Repressionen und einer beispiellosen Verhaftungswelle. Mehr...

05.10.2016

Konferenz: 1956 - Aufbruch im Osten

Experten diskutieren die Entstalinisierung in Ostmitteleuropa vor 60 Jahren und deren Folgen

Zum 60. Jahrestag des Ungarischen Volksaufstandes diskutieren bei der Konferenz „1956 - Aufbruch im Osten“ am 18. und 19. Oktober Expertinnen und Experten aus Polen, Tschechien, Ungarn und Deutschland in Berlin über das europäische Schicksalsjahr 1956, den Beginn der Entstalinisierung in Ostmitteleuropa und deren Folgen. Mehr...

29.09.2016

Podiumsdiskussion: „Blühende Landschaften“ oder „Jammertal Ost“?

Der wirtschaftliche Transformationsprozess nach der Wiedervereinigung

„Blühende Landschaften“ prophezeite 1990 der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl für die neuen Bundesländer. Tatsächlich hat Ostdeutschland nach dem Staatsbankrott der DDR in mehr als 25 Jahren einen beispiellosen Aufschwung genommen. Zugleich war die erforderliche Umstellung mit großen Härten für die Bevölkerung verbunden. Die Folgen des DDR-Staatsbankrotts sind teilweise bis heute zu beobachten, die neuen Bundesländer kommen bislang nicht über 70 Prozent der West-Wirtschaftskraft hinaus, die Arbeitslosigkeit ist weiterhin deutlich höher. Mehr...

28.09.2016

3. Oktober 2016: Prozess der inneren Einheit bleibt gesellschaftliche Aufgabe

Präsentation der Stiftungsarbeit beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden

Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2016 verweist die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur darauf, dass der Einigungsprozess eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe für Gegenwart und Zukunft bleibt: „Der 3. Oktober erinnert uns daran, dass in einer pluralistischen, demokratischen Gesellschaft neben dem notwendigen Streit der Zusammenhalt und die Integration aller Menschen in das Gemeinwesen von elementarer Bedeutung sind“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

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