Pressemitteilungen 2016

18.04.2016

20. Bundeskongress der DDR-Aufarbeitung zur Zwangsvereinigung von SPD und KPD 1946

Die Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) ist das Thema des 20. Bundeskongresses der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen vom 22. bis 24. April in Rostock. Mehr...

11.04.2016

Erste bundesweite Bildungskonferenz zur Nachkriegsgeschichte im Unterricht

200 Lehrkräfte und Multiplikatoren diskutieren am 22. und 23. April in Hamburg

Bei der Bildungskonferenz „Kontraste, Verflechtung und Abgrenzung: Deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte als Gegenstand des Schulunterrichts“ wird am 22. und 23. April in Hamburg erstmals bundesweit darüber diskutiert, wie die Geschichte nach 1945 im Schulunterricht behandelt werden soll. Rund 200 Lehrkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet werden zu der Tagung erwartet, die das Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Verbindung mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. und dem Fachverband Geschichte und Politik Hamburg organisieren. Ein Anlass der Konferenz ist die Entscheidung des Hamburger Schulsenators, ab 2017 die Geschichte der DDR und der deutschen Teilung in das Zentralabitur Geschichte aufzunehmen. Mehr...

06.04.2016

Bundesweit 900 Gedenkorte zu kommunistischer Diktatur, Teilung und Einheit

Dokumentationsband „Orte des Erinnerns“ in dritter, überarbeiteter Neuauflage erschienen

Mehr als 900 Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen erinnern an die kommunistische Diktatur in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR und ihre Opfer. Der Band „Orte des Erinnerns“ erläutert anhand kurzer Texte die Geschichte und Bedeutung der einzelnen Orte, ergänzt mit 331 farbigen Abbildungen. Mehr...

31.03.2016

Podiumsdiskussion: Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in DDR und (Ost-)Deutschland

Auftakt der Veranstaltungsreihe „Deutschland 2.0“ – Die DDR im vereinigten Deutschland

Im März musste sich Bundespräsident Gauck in Bautzen als „Volksverräter“ beschimpfen lassen. Vor allem im Osten Deutschlands steigt die Zahl der Gewalttaten gegen Flüchtlingseinrichtungen, Bewegungen wie Pegida bringen fremdenfeindliche Einstellungen auf die Straße. Seit 1990 kommt es in Ostdeutschland immer wieder zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen. Bis heute bleibt die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten im Osten des Landes überproportional hoch, rechte Parteien und Organisationen agieren dort erfolgreicher als im Westen. Mehr...

08.03.2016

Vortrag und Diskussion: Abgeschlossene Sammelgebiete? Die DDR, der Kommunismus und die historische Forschung

Der Stand und die Perspektiven der historischen Forschung zum Kommunismus sind Thema eines Vortrags des Leiters der Abteilung „Kommunismus und Gesellschaft“ am Zentrum für Zeitgeschichtliche Forschung Potsdam Thomas Lindenberger am 15. März 2016, zu dem die Bundesstiftung Aufarbeitung und das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung einladen. Dabei soll auch die Frage behandelt werden, wie die DDR in diese Geschichte einzuordnen ist. Mehr...

03.03.2016

14. Ost-West-Europäisches Gedenkstättentreffen in Krzyżowa 2016

Netzwerktreffen zur Rolle von Widerstand und Kollaboration in der internationalen Erinnerungskultur

Beim 14. Ost-West-Europäische Gedenkstättentreffen Krzyżowa (Kreisau) wird vom 9. bis 12. März die Rolle von Widerstand und Kollaboration in den unterschiedlichen nationalen Erzählungen in Ost- und Westeuropa thematisiert. Vertreter von Wissenschaft, historisch-politischer Bildung sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Erinnerungsorten, Museen, Gedenkstätten, Bildungszentren, Menschenrechtsorganisationen und Zeitzeugenprojekten diskutieren, wie sich die Auseinandersetzung mit Widerstand und Kollaboration in den vergangenen Jahrzehnten gestaltet hat. Mehr...

24.02.2016

Buchvorstellung: Die DDR als Chance? Debatte über die Zukunft eines Forschungsthemas

Ist die DDR ausgeforscht, ja sogar überforscht? Oder lohnt es sich, mit neuen Fragestellungen an ein „altes“ Thema heranzugehen? In diesem Spannungsfeld bewegt sich eine Debatte, die die Bundesstiftung Aufarbeitung im Sammelband „Die DDR als Chance. Neue Perspektiven auf ein altes Thema“ bündelt, der am 1. März, um 18 Uhr in der Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5 in Berlin vorgestellt wird. Mehr...

23.02.2016

Internationale Konferenz zum Stand der Aufarbeitung in Albanien

Vor 65 Jahren erschütterte im Februar 1951 ein Bombenattentat auf die sowjetische Botschaft Albaniens Hauptstadt Tirana. Obwohl die wahren Urheber und Hintermänner des Attentats im Dunkeln blieben, markierte der Bombenanschlag den Beginn einer neuen Säuberungs- und Terrorwelle gegen albanische Intellektuelle und Oppositionspolitiker, die als Terroristen gebrandmarkt, verschleppt und ermordet wurden. Das albanische Aufarbeitungsinstitut „Institute For The Studies Of Communist Crimes And Consequences” (ISCCA) hat aus Anlass dieses Attentats und der darauf folgenden Repressionswelle am 26. Februar zu der Tagung „The fate of the western intellectual elite under the terror of the communist dictatorship” eingeladen. Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna Kaminsky, ist mit dem Präsidenten der Republik Albanien, Bujar Nishani, und dem Deutschen Botschafter in Albanien, Hellmut Hoffmann, als Ehrengast zu dieser internationalen Konferenz eingeladen. Mehr...

17.02.2016

Konspiration und Kommunismus: Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2016

Jahrbuch dem Grundprinzip kommunistischer Parteiarbeit gewidmet

„Konspiration und Kommunismus“ ist das Thema des „Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2016“, das am 2. März im Berliner Metropol Verlag erscheint. Konspiration zählte von Beginn an zu den Grundprinzipien kommunistischer Parteiarbeit. Ende des 19. Jahrhunderts in Europa und im zaristischen Russland selbst politischer Verfolgung ausgesetzt, entwickelte die revolutionäre Linke in ihrer konspirativen Arbeit ungeahnte Dynamiken. Mehr...

16.02.2016

Neuer Vorstand der Bundesstiftung Aufarbeitung nimmt die Arbeit auf

Am 15. Februar konstituierte sich der neue Vorstand der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem mit der ehemaligen thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, der Geschichtsdidaktikerin Professorin Waltraud Schreiber (KU Eichstätt) und dem Kölner Historiker Professor Ralph Jessen drei neue Gesichter angehören. Jessen wurde zum Stellvertreter des neuen und alten Vorstandsvorsitzenden Rainer Eppelmann gewählt, der gemeinsam mit dem DDR-Bürgerrechtler Gerd Poppe seit Gründung der Stiftung 1998 Vorstandsmitglied ist. Mehr...

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