Pressemitteilungen 2016

12.02.2016

Demokratie und Diktatur nach 1945 im Klassenzimmer: Bundesstiftung Aufarbeitung auf der Didacta 2016

Wie vermittelt man das Spannungsverhältnis von Demokratie und Diktatur nach 1945 im Klassenzimmer? Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur präsentiert ihre Angebote bei der Didacta, die 2016 in Köln stattfindet. Mehr als 900 Aussteller sind auf Europas größter Bildungsmesse vertreten, rund 80.000 Besucher werden erwartet. Mehr...

04.02.2016

Filmvorführung und Diskussion: Honeckers Gastarbeiter – Fremde Freunde in der DDR

Dokumentation über die DDR-Vertragsarbeiter am 12. Februar in der St. Bartholomäus-Kirche

Die Dokumentation „Honeckers Gastarbeiter – Fremde Freunde in der DDR“ von Tom Franke und Lutz Rentner beleuchtet ein bisher wenig bearbeitetes Thema der DDR-Zeitgeschichte: Zehntausende Vertragsarbeiter vor allem aus Vietnam und Mosambik, aber auch aus anderen sozialistischen „Bruderstaaten“ arbeiteten seit Mitte der 1960er Jahre in den Betrieben der DDR. Die Vertragsarbeiter kamen im Namen der internationalen Solidarität ins Land, nicht zuletzt aber um den Bedarf nach billigen Arbeitskräften zu decken. Mehr...

03.02.2016

Buchpräsentation: Das Ende des Imperiums. Was aus den Staaten der Sowjetunion wurde

Mit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums endete 1991 nicht nur der Kalte Krieg endgültig. 15 Teilrepubliken betraten als neue unabhängige Staaten die politische Bühne. Ein Vierteljahrhundert später stehen sich Russland und die Ukraine feindlich gegenüber, der Konflikt beschwört die Angst vor einem neuen Ost-West-Konflikt. Was ist aus den sowjetischen Republiken geworden? Eine Antwort geben der Historiker Thomas Kunze und der Journalist Thomas Vogel in ihrem Buch „Das Ende des Imperiums“, das am 11. Februar in der Bundesstiftung Aufarbeitung präsentiert wird. Mehr...

29.01.2016

„Kracher von Moskau“: Das erste deutsch-sowjetische Fußballspiel nach 1945

Das erste Fußballspiel zwischen den Nationalmannschaften der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion am 21. August 1955 war nicht nur sportlich, sondern vor allem politisch eine Sensation: Bevor die beiden Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg diplomatische Beziehungen aufgenommen hatten, wurden die amtierenden Weltmeister um Fritz Walter zu einem Freundschaftsspiel nach Moskau eingeladen.
Wenige Momente in der Sportgeschichte ließen die politischen Wogen so hoch schlagen: Die Nachricht über das Spiel zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern wurde öffentlich sehr kontrovers diskutiert. Der Dokumentarfilm „Der Kracher von Moskau“, eine Koproduktion von Zeitzeugen-TV, rbb und SWR mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung, widmet sich diesem Sportereignis erstmals mit bislang unbekannten, sensationellen Filmaufnahmen aus deutschen und russischen Archiven und lässt Zeitzeugen zu Wort kommen. Mehr...

21.01.2016

9. Geschichtsmesse der Bundesstiftung Aufarbeitung im thüringischen Suhl

Rund 250 Multiplikatoren aus Bildungseinrichtungen und Aufarbeitungsinstitutionen diskutieren auf der neunten Geschichtsmesse der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vom 28. bis 30. Januar im thüringischen Suhl über aktuelle Perspektiven auf die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte. Mehr...

20.01.2016

„Talking about a Revolution!“: Neue Vortragsreihe zur Geschichte der Oktoberrevolution, ihrer Rezeption und Instrumentalisierung

Die russische „Oktoberrevolution“ veränderte 1917 die Weltgeschichte. Nach der Machtübernahme durch die Bolschewiki formierte sich erst in Europa und bald global die kommunistische Weltbewegung, die die parlamentarische Demokratie allenfalls als Steigbügel für den eigenen Herrschaftsanspruch betrachtete. In der zehnteiligen Vortragsreihe „Talking about a Revolution!“ diskutieren Historikerinnen und Historiker aus dem In- und Ausland die Geschichte, Instrumentalisierung und Rezeption dieses kommunistischen Staatsstreichs, der zu einem Mythos stilisiert wurde, der bis heute fortwirkt. Mehr...

07.01.2016

Um Leben und Tod – Zeitzeugengespräch mit Regisseur Celino Bleiweiss und Marion Brasch

Als Regisseur und Drehbuchautor wurde er in der DDR unter dem Namen Celino Bleiweiß bekannt, bevor er 1983 in die Bundesrepublik übersiedelte. Geboren worden war er 1937 als Moses „Mechl“ Feiler im polnischen Przemyśl. Nachdem seine Eltern bei einem Massaker deutscher Einsatzgruppen im September 1939 ermordet wurden, nahm er die Identität der ebenfalls getöteten Jüdin Celina Bleiweiß an. Mehr...

05.01.2016

Luxemburg-Liebknecht-Demonstration 2016: Erinnern an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft

Bundesstiftung Aufarbeitung legt Kranz am Mahnmal für die Opfer des Stalinismus nieder

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wird zur Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am Sonntag, 10. Januar in Berlin einen Kranz am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde niederlegen. Damit verweist die Stiftung alljährlich darauf, dass zur Geschichte des Kommunismus die Erinnerung an die Verbrechen kommunistischer Gewaltherrschaft und das Unrecht der Diktatur gehören. Mehr...

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