Pressemitteilung vom 30.08.2017

Podiumsdiskussion: Was bleibt? Die ostdeutsche Kulturlandschaft zwischen gestern und morgen

Vierter Teil der Reihe „Deutschland 2.0: Die DDR im vereinigten Deutschland“

Die aktuelle Debatte über die Zukunft der Berliner Volksbühne zeigt die Besonderheiten vieler Kultureinrichtungen in Ostdeutschland, die sie auch 28 Jahre nach dem Ende der DDR auszeichnen. Über die Entwicklung dieser ostdeutschen Kulturlandschaft seit dem Ende der DDR diskutieren am 5. September die Autorin Kerstin Decker, der ehemalige Berliner Kultursenator Thomas Flierl, die Geschäftsführerin der Kulturzentrum Rathenow GmbH Bettina Götze sowie der ehemalige Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses Uwe Lehmann-Brauns.

Während die Malerei der „Leipziger Schule“ international gefeiert wird, können zahlreiche Kultureinrichtungen im Osten den Betrieb kaum aufrecht erhalten. Während die Freiheit künstlerischer Gestaltung nach dem Ende der DDR nicht mehr von Wohlwollen und Willkür der SED abhängt, wachsen die ökonomischen Risiken des einst weitgehend subventionierten Kulturbetriebs in Ostdeutschland. Wie hat sich die Kultur in Ostdeutschland nach dem Ende der DDR entwickelt? Welche Wege nahm der Kulturbetrieb zwischen Ost-Erbe und westlichem Einfluss? Diesen Fragen gehen die Podiumsgäste in dem von Thomas Rogalla (Berliner Zeitung) moderierten Gespräch nach.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Deutschland 2.0“, die mehr als 25 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur und der deutschen Einheit danach fragt, wie die DDR in unserer Gegenwart nachwirkt. Die Reihe wird gemeinsam ausgerichtet vom Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, der Deutschen Gesellschaft e.V. und der Bundesstiftung Aufarbeitung.
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Podiumsdiskussion: Was bleibt? Die ostdeutsche Kulturlandschaft zwischen gestern und morgen
Veranstalter: Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, Deutsche Gesellschaft e. V., Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Datum: Dienstag, 05. September 2017
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.