Pressemitteilung vom 13.09.2017

Europäisch erinnern – aber wie? Podiumsdiskussion aus Anlass des 65. Geburtstags von Markus Meckel

Wie kann Europa vor dem Hintergrund unterschiedlicher Diktatur-, Kriegs- und Gewalterfahrungen eine gemeinsame Erinnerungskultur entwickeln? Dieser und weiteren Fragen ist eine Podiumsdiskussion mit internationalen Gästen am 20. September gewidmet. Anlass ist der 65. Geburtstag von Markus Meckel, Außenminister a. D. und Ratsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, für den die europäische Einigung zu einem Lebensthema geworden ist.

Mit Markus Meckel diskutieren die Historikerin Irina Scherbakowa (Moskau) sowie Włodzimierz Borodziej (Warschau) und Etienne François (Berlin/Paris) über die unterschiedlichen historischen Perspektiven der ost- und westeuropäischen Länder. Wie steht es um die oft zitierte geteilte Erinnerung in Europa? Wie weit ist die europäische Einigung im Hinblick auf die Betrachtung der beiden totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts – Nationalsozialismus und Kommunismus – gediehen?
Moderiert wird die Diskussion von Sabine Adler (Deutschlandradio).

Podiumsdiskussion: Europäisch erinnern – aber wie? Der Umgang mit Diktatur-, Kriegs- und Gewalterfahrungen in Europa
Datum: Mittwoch, 20. September 2017
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail oder Tel.: 030 31 98 95 225