Pressemitteilung vom 19.09.2017

Buchpräsentation am 26. September: Der „Fall DDR“ im Unterricht - Lernen über Diktatur und Demokratie

Viele Schüler haben nur wenig historisches Faktenwissen, interessieren sich aber für die deutsche Zeitgeschichte nach 1945. Dies ist der Ausgangspunkt des neuen Sammelbands „Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR“, der am 26. September in Berlin vorgestellt wird. Der Band gibt Impulse für die Auseinandersetzung mit der Geschichte von SED-Diktatur und deutscher Teilung im Schulunterricht: Welche inhaltlichen und didaktischen Schwerpunkte verfolgen die Lehrkräfte? Haben sie die notwendigen Materialien, Konzepte und Ressourcen, um Schüler für den Unterschied von Demokratie und Diktatur in der deutschen Nachkriegsgeschichte zu sensibilisieren?

Die 25 Beiträge des Sammelbandes setzen sich mit dem Forschungsstand in der Geschichtswissenschaft, den Erkenntnissen der Geschichtsdidaktik, der Aufarbeitung sowie der Realität des Klassenzimmers auseinander. Dabei werden geschichtsdidaktische und fachpolitische Kontroversen sichtbar und die Rahmenbedingungen des zeithistorischen Lernens vorgestellt.

Bei der Präsentation des Bandes sprechen Lehrkräfte aus Ost- und Westdeutschland sowie der Schweiz über ihre Erfahrungen und Projekte. Sie diskutieren darüber, auf welche Weise historisches Lernen an Schulen tatsächlich stattfindet. Die Diskussion wird moderiert von der Journalistin Ebru Tasdemir.

Buchvorstellung: Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR
Datum: Dienstag, 26. September 2017
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Jens Hüttmann, Anna von Arnim-Rosenthal (Hrsg.): Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR, Berlin: Metropol 2017.
Das Buchcover und das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier zum Download. [3,7 MB]