Pressemitteilung vom 12.10.2017

Buchpräsentation am 16. Oktober: „Kein Indianerspiel“ – Die Arbeit westlicher Journalisten in der DDR

„Kein Indianerspiel“ ist der Titel eines Sammelbandes mit ausgewählten Reportagen des langjährigen DDR-Korrespondenten Karl-Heinz Baum, der am 16. Oktober gemeinsam vom Berliner Presse Club und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vorgestellt wird. Im Gespräch mit Baum werden der Ratsvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung, Außenminister a. D. Markus Meckel und der Historiker Stefan Wolle über die oft schwierige Arbeit der Westkorrespondenten in der DDR sprechen.

Von 1977 bis 1990 arbeitete Karl-Heinz Baum in Ost-Berlin für die Frankfurter Rundschau. In seinen zahlreichen Reportagen spiegelt sich nicht nur die große deutsch-deutsche Politik, sondern auch der Alltag der Ostdeutschen. Zugleich wird deutlich, wie schwierig seine Arbeit als Korrespondent in einem gelenkten System war. Eins ums andere Mal musste er seine staatlichen Bewacher abhängen und täuschen, um die notwendige Bewegungsfreiheit zu erhalten.

Der von dem freien Autor Jürgen Klammer herausgegebene Band enthält neben ausgewählten Reportagen Hintergrundberichte zu deren Entstehung und Wirkung sowie zahlreiche Abbildungen und Karikaturen. Konkrete Arbeitsanregungen für Schüler der 9. bis 12. Klassen ergänzen den Textband und ermöglichen den Einsatz im Geschichtsunterricht. Der Sammelband ist mit Förderung der Bundesstiftung Aufarbeitung entstanden.

Buchvorstellung: Kein Indianerspiel. DDR-Reportagen eines Westjournalisten
Veranstalter: Berliner Presse Club e.V., Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Datum: Montag, 16. Oktober 2017
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.


Karl-Heinz Baum: Kein Indianerspiel. DDR-Reportagen eines Westjournalisten, ausgewählt und herausgegeben von Jürgen Klammer, Berlin: Ch. Links Verlag 2017.