Pressemitteilung vom 16.10.2017

Konferenz zum kommunistischen Erbe in Europa am 19. und 20. Oktober

Die europäischen Erfahrungen mit dem Kommunismus und die Frage einer gemeinsamen Erinnerungskultur sind Thema der Konferenz „Der lange Schatten des Kommunismus – 100 Jahre Oktoberrevolution und das kommunistische Erbe Europas“ am 19. und 20. Oktober in Berlin. Nach der Russischen Revolution 1917 wurde der Kommunismus zu einer der prägenden Massenbewegungen des 20. Jahrhunderts. Wo Kommunisten an die Macht kamen, errichteten sie diktatorische Staatsordnungen, vor allem in Ost - und Mitteleuropa. Doch auch das westlich-demokratische Europa stand mittelbar unter dem Einfluss der kommunistischen Bewegung, etwa durch die Blockkonfrontation bis 1989/90 oder durch das Wirken kommunistischer Parteien.

Die Deutsche Gesellschaft e. V. und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begeben sich mit der Konferenz auf Spurensuche nach der europäischen Erfahrung mit dem Kommunismus im 20. Jahrhundert. Über den Einfluss der Oktoberrevolution und den Umgang mit dem Kommunismus im europäischen Geschichtsbewusstsein diskutieren unter anderem der langjährige Bundestagspräsident Norbert Lammert, der Historiker Ulrich Herbert, die Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck und zahlreiche weitere internationale Expertinnen und Experten.

Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier.

Konferenz: Der lange Schatten des Kommunismus – 100 Jahre Oktoberrevolution und das kommunistische Erbe Europas
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft e.V., Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
19. und 20. Oktober 2017
Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund | Luisenstraße 18 | 10117 Berlin
Um Anmeldung wird gebeten:
Deutsche Gesellschaft e. V., Dr. Heike Tuchscheerer
Tel.: 030 88412 254, E-Mail.