Pressemitteilung vom 02.11.2017

Podiumsdiskussion: Der Mauerfall im Spiegel der internationalen Medien

Der Fall der Berliner Mauer überraschte die Menschen in DDR und Bundesrepublik genauso wie die Politik und die Geheimdienste. Bis zum Abend des 9. November 1989 hatte sich kaum jemand vorstellen können, dass die am besten gesicherte Grenze der Welt durch den Druck der Menschen in der DDR zu Fall gebracht werden könnte. Medien und Journalisten reagierten sehr schnell auf dieses Weltereignis: Binnen kürzester Zeit versammelten sich Hunderte Reporter und Fernsehteams mit ihren Übertragungswagen in Berlin und berichteten fortlaufend über den Fall der Mauer und die Emotionen der Menschen.

Aus Anlass des 28. Jahrestags des Mauerfalls sprechen Journalisten aus Ost und West am 6. November über ihre Erlebnisse. Waren sich die Berichterstatter von Anfang an bewusst, dass sie Zeugen eines epochalen Ereignisses wurden? Welche Hoffnungen und Befürchtungen verbanden sie mit dem Fall der Mauer? Es erinnern sich der polnische Journalist Adam Krzeminski (Wochenmagazin »Polityka«), Sergej Lochthofen, 1989 Nachrichtenredakteur der SED-Bezirkszeitung »Das Volk«, der langjährige westdeutsche DDR-Korrespondent Peter Pragal, der den Mauerfall in Berlin erlebte und Jean-Luc Testault, der 1989 als Sonderkorrespondent der französischen Nachrichtenagentur AFP in der DDR arbeitete. Im Gespräch mit Moderatorin Jacqueline Boysen stehen die damaligen medialen Darstellungen und Sichtweisen der Ereignisse im Mittelpunkt des Abends.

Podiumsdiskussion: 1961|1989: Medien, Macht, Öffentlichkeit – Der Mauerfall im Spiegel der internationalen Medien
Veranstalter: Stiftung Berliner Mauer, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Datum: Montag, 6. November 2017
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer | Bernauer Straße 119 | 13355 Berlin
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.