Pressemitteilungen 2017

15.08.2017

Wie erinnert Europa den Hitler-Stalin-Pakt?

Diskussion zur Bedeutung des 23. August 1939 in der europäischen Erinnerungskultur

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt am 21. August zu einer Podiumsdiskussion über die Bedeutung des Hitler-Stalin-Paktes in der europäischen Erinnerungskultur ein. Der am 23. August 1939 abgeschlossene deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt hatte Hitler den Weg in den Zweiten Weltkrieg geebnet. Entsprechend eines geheimen Zusatzabkommens teilten NS-Deutschland und Stalins Sowjetunion Polen nach Kriegsbeginn auf. Estland, Litauen und Lettland sowie weitere ostmitteleuropäische Staaten wurden von der Sowjetunion besetzt. Mehr...

10.08.2017

13. August 1961: „Das eigene Volk einzumauern, war eine Bankrotterklärung“

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erinnert an die Mauertoten und mahnt Verbesserungen für Diktaturopfer an

Zum Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1961 erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die deutsche Teilung und deren zahlreiche Opfer. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung Rainer Eppelmann erklärte: „Dass die SED-Oberen ihr eigenes Volk einmauern mussten, war eine Bankrotterklärung des kommunistischen Regimes. Wir erinnern besonders an die vielen tausend Menschen, die ihren Drang nach Freiheit mit Gefängnisstrafen, Verletzungen oder sogar ihrem Leben bezahlen mussten.“ Mehr...

09.08.2017

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert in Russland an den stalinistischen Terror

Im russischen Karelien haben Vertreter der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an zwei Orten der Opfer des stalinistischen Terrors gedacht. Aus Anlass des 80. Jahrestags des Beginns des „Großen Terrors“ besuchte die Delegation am 5. August den Gedenkfriedhof Sandormoch in Karelien. Die dortigen Massengräber sind eines der bedeutendsten Zeugnisse des stalinistischen Terrors in Russland. Mehr...

02.08.2017

Podiumsdiskussion: Medien, Macht, Öffentlichkeit – Der Mauerbau im Spiegel der Medien

Wie erlebten Journalisten den Bau der Berliner Mauer? Wie berichteten die Medien über die vorerst endgültige Teilung Berlins am 13. August 1961? Zum 56. Jahrestag des Mauerbaus diskutieren Journalisten und Wissenschaftler am 10. August über die Berichterstattung und Kommentierung der Abriegelung West-Berlins in den Medien. Mehr...

15.06.2017

Aufarbeitungspreis der Bundesstiftung Aufarbeitung erstmals verliehen

Der Journalist und Publizist Karl Wilhelm Fricke hat am 15. Juni in Berlin den ersten Preis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für herausragendes Engagement für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage erhalten. Mit der Vergabe wurde die Auszeichnung zugleich dem ersten Preisträger gewidmet und wird in Zukunft jährlich als Karl-Wilhelm-Fricke-Preis verliehen. Mehr...

13.06.2017

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an Volksaufstand vom 17. Juni 1953

Gesetzliche Fristen für Rehabilitierung und Entschädigung von Diktaturopfern sollten aufgehoben werden

Zum Jahrestag des 17. Juni 1953 erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die Bedeutung des Volksaufstandes in der DDR: „Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 ist ein zentrales Ereignis der deutschen Freiheitsgeschichte. Mit ihrem Protest haben die Menschen damals deutlich gemacht, dass die DDR eine Diktatur war, die sich letztlich auf die Waffengewalt der Sowjetunion und der eigenen Sicherheitskräfte stützen musste“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Neben dem öffentlichen Gedenken an die massenhaften Proteste und die Opfer der politischen Repression sei es heute jedoch entscheidend, wie mit den Betroffenen umgegangen werde, so Anna Kaminsky weiter. Mehr...

02.06.2017

kommunismusgeschichte.de — Bundesstiftung Aufarbeitung startet neue Wissensplattform

Unter www.kommunismusgeschichte.de präsentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab sofort umfangreiche Informationen und Materialien zur Kommunismusgeschichte. Die Wissensplattform wird mittelfristig alle Ausgaben des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung (JHK) als E-Book zugänglich machen. Zum Start der Website sind dort nicht nur die Jahrgänge 2005 bis 2015 der wichtigsten deutschsprachigen Jahresschrift zur Kommunismusgeschichte durchsuchbar. Mehr...

29.05.2017

Karl Wilhelm Fricke erhält Aufarbeitungspreis für sein Lebenswerk

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur würdigt erstmals Engagement für Freiheit und Demokratie

Der Journalist und Publizist Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke wird am 15. Juni für sein Lebenswerk mit dem Aufarbeitungspreis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgezeichnet, der 2017 erstmals verliehen wird. „Wie kaum ein anderer hat sich Karl Wilhelm Fricke vor und nach 1989 mit der Repression in der DDR auseinandergesetzt, seine sachlichen und faktenreichen Analysen als Autor und jahrelanger Redakteur des Deutschlandfunks sind bis heute von herausragender wissenschaftlicher Bedeutung“, erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

24.05.2017

Podiumsdiskussion: Vorbild oder Zerrbild - Lässt sich von der DDR-Schule lernen?

Dritter Teil der Reihe „Deutschland 2.0: Die DDR im vereinigten Deutschland“

Die dritte Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« widmet sich am 6. Juni der Rolle der DDR-Schule in der gesamtdeutschen Bildungsdebatte. Wirkt die DDR im ostdeutschen Schulwesen bis heute nach? Gibt es pädagogische Ansätze des untergegangenen Staates, von denen Deutschland mit seinen aktuellen Herausforderungen auf dem Weg zur erfolgreichen Bildungsnation profitieren könnte? Mehr...

12.05.2017

Geschichte des Kommunismus ist 2017 Thema in Ost- und Westdeutschland

Bundesstiftung Aufarbeitung vergibt Sonderförderung für Veranstaltungen zum Kommunismus

Im Förderprogramm „Der Kommunismus im 20. Jahrhundert“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erhalten in diesem Jahr 53 Veranstaltungsvorhaben eine Sonderförderung von insgesamt 379 000 Euro. 100 Jahre nach der Oktoberrevolution 1917 können sich damit bundesweit zahlreiche Konferenzen, Bildungs- und Podiumsveranstaltungen mit der Geschichte und den Folgen des Kommunismus auseinandersetzen. Mehr...

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