Pressemitteilungen 2017

23.02.2017

100 Jahre Oktoberrevolution: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2017 erscheint am 1. März

„100 Jahre Oktoberrevolution“ lautet das Schwerpunktthema des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2017 (JHK), das am 1. März im Berliner Metropol Verlag erscheint. Die Autorinnen und Autoren des Jahrbuchs nehmen die Revolution und ihre Folgen aus verschiedenen Perspektiven in den Blick. Kritisch reflektiert werden auch die gewandelten Geschichtsbilder des kommunistischen Umsturzes und dessen Rezeption. Mehr...

22.02.2017

100 Jahre Oktoberrevolution: Bundesstiftung Aufarbeitung präsentiert zentrale Projekte

2.000 Ausstellungen und weitere Vorhaben zur internationalen Geschichte des Kommunismus

Zum 100. Jahrestag der russischen Februarrevolution 1917 hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 22. Februar zentrale Vorhaben zur Geschichte des Kommunismus vorgestellt. Mit Blick auf den Schwerpunkt „Der Kommunismus: Utopie und Wirklichkeit“ der Bundesstiftung Aufarbeitung sagte deren Geschäftsführerin Anna Kaminsky: „Der öffentliche Diskurs zur Kommunismusgeschichte bewegt sich heute meist an den Polen eindimensionaler Verdammung und verklärender Revolutionsromantik und Nostalgie. Dadurch werden die im Namen des Kommunismus weltweit begangenen Verbrechen und die Folgen seiner antidemokratischen Politik in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit kaum thematisiert und vielfach ausgeblendet.“ Die Stiftung setzt sich 100 Jahre nach der Oktoberrevolution mit ihrer Förderung und eigenen Vorhaben verstärkt dafür ein, die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Kommunismus voranzubringen. Mehr...

15.02.2017

25 Jahre UOKG: Die Interessenvertretung der Opfer kommunistischer Diktaturen bleibt unverzichtbar

Zum 25. Gründungsjubiläum der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. (UOKG) betont die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky die Bedeutung des Dachverbandes als Vertreterin der Diktaturopfer. Mehr...

13.02.2017

Der Kommunismus – ein blinder Fleck in der Erinnerungskultur?

Internationale Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Bundesstiftung Aufarbeitung

100 Jahre nach dem Sturz des russischen Zaren im Februar (März) 1917 widmet sich die internationale Konferenz „Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhundert“ vom 23. bis 25. Februar 2017 in Berlin dem Stellenwert der Kommunismusgeschichte in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur. Die Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur soll zum einen eine Bestandsaufnahme des Themas Kommunismus in Forschung, Öffentlichkeit und Populärkultur leisten. Zum anderen soll die Frage diskutiert werden, ob die Geschichte des Kommunismus und der kommunistischen Diktaturen in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur ausreichend präsent sind. Mehr...

30.01.2017

Nach der Illusion: Was bleibt vom Kommunismus im 21. Jahrhundert?

Vortragsreihe des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, des Centre Marc Bloch und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Als „Ende der Illusion“ hat der französische Historiker François Furet vor 22 Jahren den Untergang des Kommunismus gedeutet. Einhundert Jahre nach der Oktoberrevolution wirft eine zehnteilige Vortragsreihe unter dem Titel »Nach dem Ende der Illusion« die Frage auf, was vom Kommunismus im 21. Jahrhundert übrig bleibt. In der gemeinsamen Reihe des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, des Centre Marc Bloch und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beantworten internationale Expertinnen und Experten diese Frage aus verschiedenen Perspektiven. Mehr...

13.01.2017

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert zur Luxemburg-Liebknecht-Demo an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wird zur Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am Sonntag, 15. Januar in Berlin einen Gedenkkranz für die Opfer des Stalinismus am Denkmal auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde niederlegen. „Die Geschichte des Kommunismus muss untrennbar mit der Erinnerung an die millionenfachen Verbrechen kommunistischer Gewaltherrschaft und dem Unrecht der Diktatur verbunden sein“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

11.01.2017

10. Geschichtsmesse: Aktuelle Herausforderungen für die Demokratie und das Erbe des Kommunismus

300 Multiplikatoren aus Bildungsarbeit und Aufarbeitung diskutieren im thüringischen Suhl

Leben wir wieder in Weimar? Die 10. Geschichtsmesse der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bringt vom 19. bis 21. Januar im thüringischen Suhl rund 300 Multiplikatoren aus Bildungseinrichtungen und Aufarbeitungsinstitutionen zusammen. Mehr...

05.01.2017

200.000 Euro Sondermittel für Veranstaltungen zur Kommunismusgeschichte

Im Rahmen des Themenschwerpunkts „Der Kommunismus: Utopie und Wirklichkeit“ zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur 200.000 Euro zur Förderung von Veranstaltungen zur Verfügung, die sich mit der Geschichte des Kommunismus auseinandersetzen. Mehr...

03.01.2017

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur verleiht 2017 erstmals Aufarbeitungspreis

Der ehemalige Fluchthelfer Dr. Burkhart Veigel stiftet die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung

Wie ehrt man Persönlichkeiten, Organisationen oder Projekte, die in herausragender Weise die Aufarbeitung historischer Erfahrungen aus Unfreiheit und Diktatur vorantreiben? Der Publizist und ehemalige Fluchthelfer Dr. Burkhart Veigel hat mit seiner Spende an die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur einen Preis ermöglicht, der 2017 erstmals vergeben wird. Damit soll das Engagement für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage im vereinten Deutschland und in Europa nicht nur gewürdigt, sondern mit 20.000 Euro Preisgeld auch dessen Fortsetzung ermöglicht werden. Weitere 5.000 Euro sind für die Vergabe eines Nachwuchspreises vorgesehen. Mehr...