Pressemitteilungen 2017

15.06.2017

Aufarbeitungspreis der Bundesstiftung Aufarbeitung erstmals verliehen

Der Journalist und Publizist Karl Wilhelm Fricke hat am 15. Juni in Berlin den ersten Preis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für herausragendes Engagement für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage erhalten. Mit der Vergabe wurde die Auszeichnung zugleich dem ersten Preisträger gewidmet und wird in Zukunft jährlich als Karl-Wilhelm-Fricke-Preis verliehen. Mehr...

13.06.2017

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an Volksaufstand vom 17. Juni 1953

Gesetzliche Fristen für Rehabilitierung und Entschädigung von Diktaturopfern sollten aufgehoben werden

Zum Jahrestag des 17. Juni 1953 erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die Bedeutung des Volksaufstandes in der DDR: „Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 ist ein zentrales Ereignis der deutschen Freiheitsgeschichte. Mit ihrem Protest haben die Menschen damals deutlich gemacht, dass die DDR eine Diktatur war, die sich letztlich auf die Waffengewalt der Sowjetunion und der eigenen Sicherheitskräfte stützen musste“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Neben dem öffentlichen Gedenken an die massenhaften Proteste und die Opfer der politischen Repression sei es heute jedoch entscheidend, wie mit den Betroffenen umgegangen werde, so Anna Kaminsky weiter. Mehr...

02.06.2017

kommunismusgeschichte.de — Bundesstiftung Aufarbeitung startet neue Wissensplattform

Unter www.kommunismusgeschichte.de präsentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab sofort umfangreiche Informationen und Materialien zur Kommunismusgeschichte. Die Wissensplattform wird mittelfristig alle Ausgaben des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung (JHK) als E-Book zugänglich machen. Zum Start der Website sind dort nicht nur die Jahrgänge 2005 bis 2015 der wichtigsten deutschsprachigen Jahresschrift zur Kommunismusgeschichte durchsuchbar. Mehr...

29.05.2017

Karl Wilhelm Fricke erhält Aufarbeitungspreis für sein Lebenswerk

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur würdigt erstmals Engagement für Freiheit und Demokratie

Der Journalist und Publizist Dr. h. c. Karl Wilhelm Fricke wird am 15. Juni für sein Lebenswerk mit dem Aufarbeitungspreis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ausgezeichnet, der 2017 erstmals verliehen wird. „Wie kaum ein anderer hat sich Karl Wilhelm Fricke vor und nach 1989 mit der Repression in der DDR auseinandergesetzt, seine sachlichen und faktenreichen Analysen als Autor und jahrelanger Redakteur des Deutschlandfunks sind bis heute von herausragender wissenschaftlicher Bedeutung“, erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

24.05.2017

Podiumsdiskussion: Vorbild oder Zerrbild - Lässt sich von der DDR-Schule lernen?

Dritter Teil der Reihe „Deutschland 2.0: Die DDR im vereinigten Deutschland“

Die dritte Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« widmet sich am 6. Juni der Rolle der DDR-Schule in der gesamtdeutschen Bildungsdebatte. Wirkt die DDR im ostdeutschen Schulwesen bis heute nach? Gibt es pädagogische Ansätze des untergegangenen Staates, von denen Deutschland mit seinen aktuellen Herausforderungen auf dem Weg zur erfolgreichen Bildungsnation profitieren könnte? Mehr...

12.05.2017

Geschichte des Kommunismus ist 2017 Thema in Ost- und Westdeutschland

Bundesstiftung Aufarbeitung vergibt Sonderförderung für Veranstaltungen zum Kommunismus

Im Förderprogramm „Der Kommunismus im 20. Jahrhundert“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erhalten in diesem Jahr 53 Veranstaltungsvorhaben eine Sonderförderung von insgesamt 379 000 Euro. 100 Jahre nach der Oktoberrevolution 1917 können sich damit bundesweit zahlreiche Konferenzen, Bildungs- und Podiumsveranstaltungen mit der Geschichte und den Folgen des Kommunismus auseinandersetzen. Mehr...

25.04.2017

Podiumsdiskussion: Zwischen Leere und Aufbruch. Umbau Ost und demografischer Wandel

Zweiter Teil der Reihe „Deutschland 2.0: Die DDR im vereinigten Deutschland“

Der tiefgreifende Strukturwandel in den ostdeutschen Bundesländern seit 1990 ist Thema der Podiumsdiskussion „Zwischen Leere und Aufbruch. Umbau Ost und demografischer Wandel“ am Dienstag, 2. Mai. Über die Bedingungen und Auswirkungen des Transformationsprozesses in Ostdeutschland diskutieren der Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung Reiner Klingholz, die brandenburgische Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Kathrin Schneider, die sächsische Landtagesabgeordnete Franziska Schubert sowie die Oberbürgermeisterin von Brandenburg an der Havel Dietlind Tiemann. Mehr...

24.04.2017

Erinnern und Zeichen setzen: Bundeskongress der DDR-Aufarbeitung 2017 in Magdeburg

Die Bedeutung von Zeitzeugen, historischen Dokumenten und Denkmälern für die Erinnerungskultur steht im Mittelpunkt des 21. Bundeskongresses der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen, der vom 28. bis 30. April in Magdeburg stattfindet. Mehr...

20.04.2017

Stalins „Großer Terror“: Vortrag des Historikers Stephen Kotkin in Berlin

Der US-amerikanische Historiker Stephen Kotkin wird in seinem Vortrag am 27. April über den „Großen Terror“ in der Sowjetunion sprechen, der zwischen 1936 und 1938 Hunderttausende Menschen das Leben kostete. Die sowjetische Geheimpolizei selbst protokollierte 1 575 259 Verhaftungen und 681 692 Exekutionen – die Gesamtzahl der unmittelbar in den Händen der Staatsgewalt umgekommenen Personen dürfte allerdings bei bis zu 830 000 Menschen liegen. Mehr...

29.03.2017

Podiumsdiskussion: Ankunft in Europa. Ostdeutsche Perspektiven auf die europäische Integration

Fortsetzung der erfolgreichen Reihe „Deutschland 2.0: Die DDR im vereinigten Deutschland“

In der gesellschaftlichen Debatte über die Zukunft der Europäischen Union oder über die Beziehungen zu Russland und anderen autoritären Staaten treten immer wieder unterschiedliche Sichtweisen der Menschen in Ost und West zu Tage. Bei der Auftaktveranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« diskutieren die Podiumsgäste am 4. April über die historischen Ursachen und politischen Folgen dieser unterschiedlichen Wahrnehmung Europas. Mehr...

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