Pressemitteilungen 2017

16.10.2017

Konferenz zum kommunistischen Erbe in Europa am 19. und 20. Oktober

Die europäischen Erfahrungen mit dem Kommunismus und die Frage einer gemeinsamen Erinnerungskultur sind Thema der Konferenz „Der lange Schatten des Kommunismus – 100 Jahre Oktoberrevolution und das kommunistische Erbe Europas“ am 19. und 20. Oktober in Berlin. Nach der Russischen Revolution 1917 wurde der Kommunismus zu einer der prägenden Massenbewegungen des 20. Jahrhunderts. Wo Kommunisten an die Macht kamen, errichteten sie diktatorische Staatsordnungen, vor allem in Ost - und Mitteleuropa. Doch auch das westlich-demokratische Europa stand mittelbar unter dem Einfluss der kommunistischen Bewegung, etwa durch die Blockkonfrontation bis 1989/90 oder durch das Wirken kommunistischer Parteien. Mehr...

12.10.2017

Buchpräsentation am 16. Oktober: „Kein Indianerspiel“ – Die Arbeit westlicher Journalisten in der DDR

„Kein Indianerspiel“ ist der Titel eines Sammelbandes mit ausgewählten Reportagen des langjährigen DDR-Korrespondenten Karl-Heinz Baum, der am 16. Oktober gemeinsam vom Berliner Presse Club und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vorgestellt wird. Im Gespräch mit Baum werden der Ratsvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung, Außenminister a. D. Markus Meckel und der Historiker Stefan Wolle über die oft schwierige Arbeit der Westkorrespondenten in der DDR sprechen. Mehr...

05.10.2017

Bauern, Rote Barone und Agrarkonzerne – wem gehört der Osten?

Fünfter Teil der Reihe „Deutschland 2.0“ zum Erbe der DDR im ländlichen Raum

Nach Bodenreform, Enteignungen und Zwangskollektivierung – wie stark prägen die Strukturen der DDR-Agrarwirtschaft bis heute die ländlichen Räume in Ostdeutschland? Bei der Podiumsdiskussion „Wem gehört der Osten?“ am 10. Oktober diskutieren darüber der Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Georg Janßen, der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes Wolfgang Vogel, Rechtsanwältin Catherine Wildgans, die zahlreiche ehemalige LPG-Mitglieder in Vermögensauseinandersetzungen vertreten hat sowie der Historiker Jens Schöne, stellvertretender Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und Experte für die DDR-Landwirtschaft. Mehr...

30.09.2017

Forsa-Umfrage zum 3. Oktober: Vor allem junge Leute denken gesamtdeutsch

57 Prozent der Deutschen wünschen weitere intensive Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur

50 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass die Menschen in Ost- und Westdeutschland mittlerweile weitgehend zu einem Volk zusammengewachsen sind; das ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Vor allem Jüngere sehen nur noch wenig Trennendes: 65 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren stimmen dem zu. Mehr...

21.09.2017

Buchpräsentation am 28. September: Neuer Sammelband zur europäischen Sicht auf die deutsche Einheit

Rechtzeitig zum Tag der Deutschen Einheit erscheint der Sammelband „Europa und die deutsche Einheit“, der am 28. September in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin vorgestellt wird. In über zwanzig Länderstudien wird der Einigungsprozess 1989/90 erstmals aus gesamteuropäischer Warte betrachtet. Die Herausgeber Michael Gehler und Maximilian Graf halten damit nicht nur eine historische Rückschau auf die internationalen Reaktionen auf den Mauerfall und den Weg zur deutschen Einheit. Der Sammelband beschreibt auch die Vorgeschichte der europäischen Integration, die heute so kontrovers wie noch nie diskutiert und in Frage gestellt wird. Mehr...

19.09.2017

Buchpräsentation am 26. September: Der „Fall DDR“ im Unterricht - Lernen über Diktatur und Demokratie

Viele Schüler haben nur wenig historisches Faktenwissen, interessieren sich aber für die deutsche Zeitgeschichte nach 1945. Dies ist der Ausgangspunkt des neuen Sammelbands „Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR“, der am 26. September in Berlin vorgestellt wird. Der Band gibt Impulse für die Auseinandersetzung mit der Geschichte von SED-Diktatur und deutscher Teilung im Schulunterricht: Welche inhaltlichen und didaktischen Schwerpunkte verfolgen die Lehrkräfte? Haben sie die notwendigen Materialien, Konzepte und Ressourcen, um Schüler für den Unterschied von Demokratie und Diktatur in der deutschen Nachkriegsgeschichte zu sensibilisieren? Mehr...

13.09.2017

Europäisch erinnern – aber wie? Podiumsdiskussion aus Anlass des 65. Geburtstags von Markus Meckel

Wie kann Europa vor dem Hintergrund unterschiedlicher Diktatur-, Kriegs- und Gewalterfahrungen eine gemeinsame Erinnerungskultur entwickeln? Dieser und weiteren Fragen ist eine Podiumsdiskussion mit internationalen Gästen am 20. September gewidmet. Anlass ist der 65. Geburtstag von Markus Meckel, Außenminister a. D. und Ratsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, für den die europäische Einigung zu einem Lebensthema geworden ist. Mehr...

04.09.2017

Konferenz in Berlin: 100 Jahre Oktoberrevolution und die Folgen für die Deutschen aus Russland

Die Folgen der Oktoberrevolution 1917 für die russlanddeutsche Volksgruppe sind Thema einer Tagung, die am 7. und 8. September mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin stattfindet. Auf Einladung der Deutschen Gesellschaft e.V. und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der russlanddeutschen Volksgruppe über die historische und aktuelle Bedeutung der kommunistischen Machtübernahme für die Deutschen in Russland. Dabei kommen nicht zuletzt junge Russlanddeutsche zu Wort. Mehr...

30.08.2017

Podiumsdiskussion: Was bleibt? Die ostdeutsche Kulturlandschaft zwischen gestern und morgen

Vierter Teil der Reihe „Deutschland 2.0: Die DDR im vereinigten Deutschland“

Die aktuelle Debatte über die Zukunft der Berliner Volksbühne zeigt die Besonderheiten vieler Kultureinrichtungen in Ostdeutschland, die sie auch 28 Jahre nach dem Ende der DDR auszeichnen. Über die Entwicklung dieser ostdeutschen Kulturlandschaft seit dem Ende der DDR diskutieren am 5. September die Autorin Kerstin Decker, der ehemalige Berliner Kultursenator Thomas Flierl, die Geschäftsführerin der Kulturzentrum Rathenow GmbH Bettina Götze sowie der ehemalige Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses Uwe Lehmann-Brauns. Mehr...

23.08.2017

„Voll der Osten“: Ausstellung zum DDR-Alltag ab sofort vorbestellbar

Agentur OSTKREUZ und Bundesstiftung Aufarbeitung präsentieren Fotos von Harald Hauswald und Texte von Stefan Wolle

Die Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ kann ab sofort für die Bildungsarbeit im Jahr 2018 vorbestellt werden. Die Schau wird derzeit von OSTKREUZ Agentur der Fotografen und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED erarbeitet und im kommenden Jahr in über 1.000 Poster-Sets zur Verfügung stehen. „Voll der Osten“ wird mehr als 100 bekannte und unbekannte Bilder des Ost-Berliner Fotografen Harald Hauswald sowie Texte des Historikers Stefan Wolle präsentieren, die eine ungeschminkte DDR-Realität zeigen, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum noch erinnern. Mehr...

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