Pressemitteilungen 2017

24.04.2017

Erinnern und Zeichen setzen: Bundeskongress der DDR-Aufarbeitung 2017 in Magdeburg

Die Bedeutung von Zeitzeugen, historischen Dokumenten und Denkmälern für die Erinnerungskultur steht im Mittelpunkt des 21. Bundeskongresses der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen, der vom 28. bis 30. April in Magdeburg stattfindet. Mehr...

20.04.2017

Stalins „Großer Terror“: Vortrag des Historikers Stephen Kotkin in Berlin

Der US-amerikanische Historiker Stephen Kotkin wird in seinem Vortrag am 27. April über den „Großen Terror“ in der Sowjetunion sprechen, der zwischen 1936 und 1938 Hunderttausende Menschen das Leben kostete. Die sowjetische Geheimpolizei selbst protokollierte 1 575 259 Verhaftungen und 681 692 Exekutionen – die Gesamtzahl der unmittelbar in den Händen der Staatsgewalt umgekommenen Personen dürfte allerdings bei bis zu 830 000 Menschen liegen. Mehr...

29.03.2017

Podiumsdiskussion: Ankunft in Europa. Ostdeutsche Perspektiven auf die europäische Integration

Fortsetzung der erfolgreichen Reihe „Deutschland 2.0: Die DDR im vereinigten Deutschland“

In der gesellschaftlichen Debatte über die Zukunft der Europäischen Union oder über die Beziehungen zu Russland und anderen autoritären Staaten treten immer wieder unterschiedliche Sichtweisen der Menschen in Ost und West zu Tage. Bei der Auftaktveranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« diskutieren die Podiumsgäste am 4. April über die historischen Ursachen und politischen Folgen dieser unterschiedlichen Wahrnehmung Europas. Mehr...

14.03.2017

Filmpräsentation: Ulbrichts Wirtschaftswunder – Wie die DDR den Westen überholen wollte

„Überholen ohne einzuholen“ – dieses von Walter Ulbricht Ende der 1950er Jahre proklamierte Ziel der Wirtschafts- und Sozialpolitik der DDR sollte die vermeintliche Überlegenheit des Sozialismus durch wirtschaftliche Erfolge deutlich machen. Die filmische Dokumentation „Ulbrichts Wirtschaftswunder – Wie die DDR den Westen überholen wollte“ von Thomas Eichberg geht der Frage nach, wie die Verantwortlichen in der DDR in den 1960er Jahren glaubten, dieses Ziel erreichen zu können. Damit erzählt der von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte Film ein fast vergessenes Stück realpolitischer Wirtschaftsgeschichte. Mehr...

23.02.2017

100 Jahre Oktoberrevolution: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2017 erscheint am 1. März

„100 Jahre Oktoberrevolution“ lautet das Schwerpunktthema des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2017 (JHK), das am 1. März im Berliner Metropol Verlag erscheint. Die Autorinnen und Autoren des Jahrbuchs nehmen die Revolution und ihre Folgen aus verschiedenen Perspektiven in den Blick. Kritisch reflektiert werden auch die gewandelten Geschichtsbilder des kommunistischen Umsturzes und dessen Rezeption. Mehr...

22.02.2017

100 Jahre Oktoberrevolution: Bundesstiftung Aufarbeitung präsentiert zentrale Projekte

2.000 Ausstellungen und weitere Vorhaben zur internationalen Geschichte des Kommunismus

Zum 100. Jahrestag der russischen Februarrevolution 1917 hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 22. Februar zentrale Vorhaben zur Geschichte des Kommunismus vorgestellt. Mit Blick auf den Schwerpunkt „Der Kommunismus: Utopie und Wirklichkeit“ der Bundesstiftung Aufarbeitung sagte deren Geschäftsführerin Anna Kaminsky: „Der öffentliche Diskurs zur Kommunismusgeschichte bewegt sich heute meist an den Polen eindimensionaler Verdammung und verklärender Revolutionsromantik und Nostalgie. Dadurch werden die im Namen des Kommunismus weltweit begangenen Verbrechen und die Folgen seiner antidemokratischen Politik in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit kaum thematisiert und vielfach ausgeblendet.“ Die Stiftung setzt sich 100 Jahre nach der Oktoberrevolution mit ihrer Förderung und eigenen Vorhaben verstärkt dafür ein, die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Kommunismus voranzubringen. Mehr...

15.02.2017

25 Jahre UOKG: Die Interessenvertretung der Opfer kommunistischer Diktaturen bleibt unverzichtbar

Zum 25. Gründungsjubiläum der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. (UOKG) betont die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky die Bedeutung des Dachverbandes als Vertreterin der Diktaturopfer. Mehr...

13.02.2017

Der Kommunismus – ein blinder Fleck in der Erinnerungskultur?

Internationale Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Bundesstiftung Aufarbeitung

100 Jahre nach dem Sturz des russischen Zaren im Februar (März) 1917 widmet sich die internationale Konferenz „Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung? Kommunismus im 20. Jahrhundert“ vom 23. bis 25. Februar 2017 in Berlin dem Stellenwert der Kommunismusgeschichte in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur. Die Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur soll zum einen eine Bestandsaufnahme des Themas Kommunismus in Forschung, Öffentlichkeit und Populärkultur leisten. Zum anderen soll die Frage diskutiert werden, ob die Geschichte des Kommunismus und der kommunistischen Diktaturen in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur ausreichend präsent sind. Mehr...

30.01.2017

Nach der Illusion: Was bleibt vom Kommunismus im 21. Jahrhundert?

Vortragsreihe des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, des Centre Marc Bloch und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Als „Ende der Illusion“ hat der französische Historiker François Furet vor 22 Jahren den Untergang des Kommunismus gedeutet. Einhundert Jahre nach der Oktoberrevolution wirft eine zehnteilige Vortragsreihe unter dem Titel »Nach dem Ende der Illusion« die Frage auf, was vom Kommunismus im 21. Jahrhundert übrig bleibt. In der gemeinsamen Reihe des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, des Centre Marc Bloch und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beantworten internationale Expertinnen und Experten diese Frage aus verschiedenen Perspektiven. Mehr...

13.01.2017

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert zur Luxemburg-Liebknecht-Demo an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wird zur Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am Sonntag, 15. Januar in Berlin einen Gedenkkranz für die Opfer des Stalinismus am Denkmal auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde niederlegen. „Die Geschichte des Kommunismus muss untrennbar mit der Erinnerung an die millionenfachen Verbrechen kommunistischer Gewaltherrschaft und dem Unrecht der Diktatur verbunden sein“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

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