Pressemitteilungen 2017

08.12.2017

Internationaler Tag der Menschenrechte: Eröffnung einer Ausstellung zum Thema Haftzwangsarbeit 1939 - 1989 im Menschenrechtszentrum Cottbus

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2017 wird die neue Dauerausstellung „Haft – Zwang – Arbeit im Zuchthaus Cottbus 1933 – 1989“ im Menschenrechtszentrum Cottbus eröffnet. Die von der Bundesstiftung Aufarbeitung geförderte Schau macht in der Gedenkstätte am ehemaligen Haftort auf das Schicksal politischer Gefangener aufmerksam, die im Nationalsozialismus und in der kommunistischen Diktatur in der DDR während der Haft Zwangsarbeit leisten mussten. Mehr...

30.11.2017

100 Jahre Oktoberrevolution: Vortrag des Historikers Nicolas Werth in Berlin

Co-Autor des „Schwarzbuch des Kommunismus“ spricht über zeithistorische Kontroversen

Zum Abschluss des Themenjahres „Der Kommunismus. Utopie und Wirklichkeit“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur spricht der französische Historiker Nicolas Werth am 7. Dezember über die geschichtspolitischen Debatten und Kontroversen, die die Geschichte des Kommunismus seit der Oktoberrevolution bis heute begleiten. Mehr...

29.11.2017

Mehr als 230.000 Fotografien von Harald Hauswald werden digital erhalten

Bundesstiftung Aufarbeitung finanziert die Sicherung des einzigartigen Bestands mit 200.000 Euro
Mehr als 230.000 Aufnahmen des bekannten DDR-Fotografen Harald Hauswald wird der Ostkreuz-Verein für Fotografie bis 2019 konservatorisch sichern und digitalisieren. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beteiligt sich mit 200.000 Euro an dem gemeinsamen Vorhaben, durch das eine große Zahl bisher unveröffentlichter Bilder aus der DDR und der Umbruchsphase bis zur deutschen Einheit langfristig erhalten und öffentlich zur Verfügung gestellt werden können. Mehr...

23.11.2017

Preview: Sabine Michels „Montags in Dresden“ erstmals in Berlin zu sehen

Die Dokumentation „Montags in Dresden“ ist in einer öffentlichen Preview am 30. November erstmals in Berlin zu sehen. Ein Jahr lang hat die Filmemacherin Sabine Michel drei Pegida-Aktivisten in Dresden begleitet. Das Ziel der Grimme-Preisträgerin war kein Film über die Bewegung der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, die sich bei ihren montäglichen Demonstrationen den Ruf „Wir sind das Volk“ der Friedlichen Revolution angeeignet haben. Michel erforscht vielmehr die persönlichen Hintergründe, die zu dem patriotisch-nationalistischen Aufbegehren führen. Mehr...

07.11.2017

„Schicksalstag“ 9. November: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an Mauerfall und Reichspogromnacht

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erinnert zum 9. November an den Fall der Berliner Mauer 1989, der zum Symbol für den Freiheitswillen der Menschen in der DDR wurde. „Mit dem Mauerfall war das Ende der kommunistischen Diktatur in der DDR besiegelt. Der 9. November 1989 ist ohne Frage einer der glücklichsten Tage der deutschen Geschichte“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. „Doch bei aller Freude über den Mauerfall, darf über den Bildern von auf der Mauer tanzenden Menschen nicht vergessen werden, dass Hunderttausende Menschen aus politischen Gründen verfolgt und inhaftiert wurden. Viele Opfer leiden bis heute unter den Folgen. Der Tag des Mauerfalls sollte auch der Erinnerung an die Opfer gerecht werden.“ Mehr...

02.11.2017

Podiumsdiskussion: Der Mauerfall im Spiegel der internationalen Medien

Der Fall der Berliner Mauer überraschte die Menschen in DDR und Bundesrepublik genauso wie die Politik und die Geheimdienste. Bis zum Abend des 9. November 1989 hatte sich kaum jemand vorstellen können, dass die am besten gesicherte Grenze der Welt durch den Druck der Menschen in der DDR zu Fall gebracht werden könnte. Medien und Journalisten reagierten sehr schnell auf dieses Weltereignis: Binnen kürzester Zeit versammelten sich Hunderte Reporter und Fernsehteams mit ihren Übertragungswagen in Berlin und berichteten fortlaufend über den Fall der Mauer und die Emotionen der Menschen. Mehr...

01.11.2017

Wie anders tickt der Osten? Diskussion zur deutschen Einheit(lichkeit)

Abschluss der Reihe „Deutschland 2.0“ zu Lebensverhältnissen und Mentalitäten in Ost und West

Zuletzt zeigte es der Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit: Die Bundesländer auf dem Gebiet der ehemaligen DDR konnten seit 1990 wirtschaftlich stark aufholen, auch die Lebensverhältnisse haben sich weitgehend angeglichen. Dennoch unterscheiden sich Ost- und Westdeutschland weiterhin nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch bei den Mentalitäten und Einstellungen. Die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl sind nur eine Beleg für die Unterschiede von Ost und West. Mehr...

25.10.2017

Vor 25 Jahren: Das erste SED-Unrechtsbereinigungsgesetz tritt in Kraft

Bis Ende 2015 wurden rund 215.000 Anträge auf strafrechtliche Rehabilitierung gestellt

Vor 25 Jahren, am 29. Oktober 1992, verabschiedete der Deutsche Bundestag das erste SED-Unrechtsbereinigungsgesetz, das im Kern die strafrechtliche Rehabilitierung von politischer Verfolgung des DDR-Regimes ermöglicht. Etwa 215.000 Menschen beantragten bis Ende 2015 die Aufhebung rechtsstaatswidriger strafrechtlicher Entscheidungen der SED-Justiz. Mehr...

16.10.2017

Konferenz zum kommunistischen Erbe in Europa am 19. und 20. Oktober

Die europäischen Erfahrungen mit dem Kommunismus und die Frage einer gemeinsamen Erinnerungskultur sind Thema der Konferenz „Der lange Schatten des Kommunismus – 100 Jahre Oktoberrevolution und das kommunistische Erbe Europas“ am 19. und 20. Oktober in Berlin. Nach der Russischen Revolution 1917 wurde der Kommunismus zu einer der prägenden Massenbewegungen des 20. Jahrhunderts. Wo Kommunisten an die Macht kamen, errichteten sie diktatorische Staatsordnungen, vor allem in Ost - und Mitteleuropa. Doch auch das westlich-demokratische Europa stand mittelbar unter dem Einfluss der kommunistischen Bewegung, etwa durch die Blockkonfrontation bis 1989/90 oder durch das Wirken kommunistischer Parteien. Mehr...

12.10.2017

Buchpräsentation am 16. Oktober: „Kein Indianerspiel“ – Die Arbeit westlicher Journalisten in der DDR

„Kein Indianerspiel“ ist der Titel eines Sammelbandes mit ausgewählten Reportagen des langjährigen DDR-Korrespondenten Karl-Heinz Baum, der am 16. Oktober gemeinsam vom Berliner Presse Club und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vorgestellt wird. Im Gespräch mit Baum werden der Ratsvorsitzende der Bundesstiftung Aufarbeitung, Außenminister a. D. Markus Meckel und der Historiker Stefan Wolle über die oft schwierige Arbeit der Westkorrespondenten in der DDR sprechen. Mehr...

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