Pressemitteilung vom 19.04.2018

Premiere der Dokumentation „Moskau. Lubjanka. Ein Platz mit Geschichte“

Film von Kerstin Nickig am 24. April in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Lubjanka – wenige Orte rufen so starke Assoziationen hervor, wie dieser im Zentrum Moskaus gelegene Platz. Als Sitz des sowjetischen Geheimdienstes NKWD, später des KGB erinnert der Platz an massenhafte willkürliche Verhaftungen, an Folter und Erschießungen. Die Filmemacherin Kerstin Nickig sprach für ihren neuen Dokumentarfilm „Moskau. Lubjanka. Ein Platz mit Geschichte“ mit verschiedenen Menschen, deren persönliche Geschichte und Gegenwart mit einer Adresse am Lubjanka-Platz verbunden sind. Der Film thematisiert nicht nur die Vergangenheit, sondern zeigt auch, wie gespalten die heutige russische Gesellschaft in ihrer Bewertung der Geschichte ist.

Am 24. April wird der Film in der Bundesstiftung Aufarbeitung erstmals aufgeführt. Nach der Filmpremiere spricht die Journalistin Sabine Adler mit der Regisseurin Kerstin Nickig, dem russischen Journalisten Sergej Lebedjev und dem Geschäftsführer des Vereins Deutsch-Russischer Austausch Stefan Melle.
Der Film wird am Sonntag, 29. April um 22:55 Uhr im Programm des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ausgestrahlt.

Filmpremiere und Gespräch: »MOSKAU. LUBJANKA. EIN PLATZ MIT GESCHICHTE.«
Datum: Dienstag, 24. April 2018
Uhrzeit: 18 Uhr
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin-Mitte
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.


MOSKAU. LUBJANKA. EIN PLATZ MIT GESCHICHTE.
Ein Film von Kerstin Nickig. Eine Co-Produktion von Time Prints und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung