Pressemitteilung vom 05.06.2018

Wie über politische Verfolgung in der Familie sprechen? 22. Bundeskongress der DDR-Aufarbeitung 2018 in Potsdam

Die Kommunikation über politische Verfolgung in den Familien von Betroffenen ist Thema des 22. Bundeskongresses der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur gemeinsam mit der Bundesstiftung Aufarbeitung vom 8. bis 10. Juni 2018 in Potsdam.

Auf verschiedenen Podien werden ehemals politisch Verfolgte mit Hafterfahrungen, Zwangsausgesiedelte und Opfer von „Zersetzungsmaßnahmen“ der Staatssicherheit sowie deren Angehörige zu Wort kommen. Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sprechen über die Möglichkeiten und Grenzen, das Erlebte den Kindern und Enkeln zu vermitteln. Angehörige berichten, wie sie selbst von den Verfolgungserfahrungen erfuhren, welche Fragen bis heute offen geblieben sind und wie sie mit dieser Familiengeschichte umgehen. Dabei soll zugleich darüber diskutiert werden, welche Impulse von der innerfamiliären Aufarbeitung politischer Verfolgung ausgehen können, um die Erlebnisse für das gemeinsame kulturelle Gedächtnis nutzbar zu machen.

Eröffnet wird der Kongress mit einem Festakt in Anwesenheit des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend zu einem Empfang einlädt.

Vor Beginn des Kongresses findet am Freitag, 8. Juni 2018 um 14:00 Uhr ein Pressegespräch am Tagungsort statt. Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie von Rainer Potratz, 0331 –237292-24, E-Mail.

22. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur gemeinsam mit der Bundesstiftung Aufarbeitung für die Vertreter der Opferverbände und Aufarbeitungsinitiativen

08. bis 10. Juni 2018
Seminaris SeeHotel Potsdam | An der Pirschheide 40 | 14471 Potsdam

Die Teilnahme ist nur auf Einladung möglich. Medienvertreter akkreditieren sich bei der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Tel.: 0331 / 23 72 92-0, E-Mail.