Pressemitteilung vom 28.08.2018

Rockmusik, Rebellion und freie Liebe – Jugend 1968 in Ost und West

Rainer Langhans, Katja Lange-Müller, Barbara Sichtermann und weitere im Gespräch

Weltweit protestieren Jugendliche 1968 gegen den Vietnamkrieg und gegen die herrschenden Verhältnisse. Lebensformen, Moralvorstellungen und kulturelle Ausdrucksformen veränderten sich, Ausdruck und Triebkraft war dabei die Popkultur. Seit Beginn der 1960er-Jahre hatte auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs ein Wandel eingesetzt, durch den Jeans, Rockmusik und lange Haare Ausdruck einer Protesthaltung gegen das etablierte System wurden. Anders als im Westen gingen die diktatorischen Regime in der DDR und den anderen Ostblockstaaten ungleich härter gegen jugendliches Aufbegehren und unangepasstes Verhalten vor.

Bei der vierten Veranstaltung der Reihe »Das doppelte 1968« diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche soziokulturellen Veränderungen durch die „Achtundsechziger“ in Ost und West befördert wurden, in welchem Ausmaß sich die Gesellschaften dadurch wandelten und was bis heute davon geblieben ist. Es diskutieren die Schriftstellerin Katja Lange-Müller, der Mitbegründer der „Kommune 1“ Rainer Langhans, der Kulturhistoriker Axel Schildt, die Autorin Barbara Sichtermann und der Historiker Peter Wurschi in ost-westlicher Perpektive: Wie haben sich Ost und West beeinflusst, worin glichen sich die Entwicklungen auf beiden Seiten der Mauer und wo lagen die Unterschiede? Moderiert wird das Gespräch von Korbinian Frenzel (Deutschlandfunk Kultur).
Weitere Informationen unter: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/1968

Podiumsdiskussion: „Rockmusik, Rebellion und freie Liebe“ – Die Jugendkulturen der 1960er-Jahre
Datum: 04. September 2018
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Bundesstiftung Aufarbeitung | Kronenstraße 5 | 10117 Berlin
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.