Pressemitteilung vom 26.10.2018

Neuer Dokumentarfilm: "Schalom neues Deutschland – Juden in der DDR"

Zur Premiere am 30.10. im Berliner Kino Babylon spielt Protagonist André Herzberg mit Band

Erstmals wird der von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderte Film „Schalom neues Deutschland – Juden in der DDR“ von Tom Franke, Mark Chaet und Lutz Rentner am 30. Oktober im Kino Babylon gezeigt.

Antisemitismus galt in der DDR als ausgerottet, die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust spielte eine untergeordnete Rolle. Nach 1945 kehrten zumeist kommunistische Juden zurück in die DDR . Bei der individuellen Entscheidung für das Leben in diesem „Neuen Deutschland“ spielte die kommunistische Ideologie die entscheidende Rolle, die jüdische Herkunft war eher untergeordnet. Das ambivalente Verhältnis zwischen den ostdeutschen Juden und dem Staat DDR will die Dokumentation durch die persönlichen Erfahrungen jüdischer DDR-Bürger aufzeigen. „Schalom neues Deutschland - Juden in der DDR“ stellt die Biografien und die emotionalen Schilderungen der Protagonisten in den Vordergrund und zeigt, wie Juden in der DDR gelebt haben.

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt der Protagonist des Films André Herzberg zusammen mit seiner Band ein Konzert.

Der Film wird am 11. November 2018 um 22:00 im Programm des RBB erstmals ausgestrahlt.
Weitere Informationen zum Film unter: www.rbb-online.de/fernsehen/programm/11_11_2018/976238242.html

Schalom neues Deutschland – Juden in der DDR. Ein Film von Tom Franke, Mark Chaet und Lutz Rentner
Eine Produktion von Armadafilm, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg.
Termin: 30. Oktober 2018 | 20 Uhr
Ort: Kino Babylon | Rosa-Luxemburg-Straße 30 | 10178 Berlin
Verkehrsanbindung: U2 Rosa-Luxemburg-Platz
Eintritt: 12 Euro

Karten für die Veranstaltung gibt es an der Abendkasse im Kino Babylon sowie im Vorverkauf unter:
https://babylonberlin.eu/programm/filmreihen/neuer-deutscher-film/1096-schalom-neues-deutschland-juden-in-der-ddr