Pressemitteilung vom 01.11.2018

Tag des Mauerfalls: Wie sehen junge Menschen heute auf die deutsche Teilung?

Gemeinsame Veranstaltung von Stiftung Berliner Mauer und Bundesstiftung Aufarbeitung am 8.11.

Wie setzen sich Jugendliche heute mit der deutschen Teilung und dem Fall der Berliner Mauer auseinander? Zur Veranstaltung „Mauerfall – Verdammt lang her?“ haben die Stiftung Berliner Mauer und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 8. November junge Projektmacher eingeladen, darüber zu sprechen.

Die Schweizerin Leonie Kuhn, Abitur-Jahrgang 2018, hat die Geschichte der Berliner Mauer in ihrer Ensemble-Choreographie „Die Berliner Mauer“ tänzerisch interpretiert und einen Film daraus gemacht. Schülerinnen und Schüler des Berliner Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums haben die Theaterproduktion #BerlinBerlin am Theater Strahl Berlin begleitet und sich mit der Geschichte der Teilung intensiv auseinandergesetzt. Weitere Berliner Jugendliche haben für das Interview-Projekt „Geteilte Ansichten – Jugendliche stellen Fragen zur Deutschen Einheit“ mit bekannten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über ihre Erfahrungen mit der Teilung gesprochen. Die Regisseurin Chang Nai Wen und der Schauspieler Jonathan Kwesi Aikins fragten 2014 in der interaktiven Performance „We Are the Play“ danach, wie Migrantinnen und Migranten in Deutschland den Mauerfall und die Wiedervereinigung erlebt haben.

Wie sehen die nach 1989 Geborenen die Friedliche Revolution und die deutsche Wiedervereinigung? Was fasziniert sie an diesem Kapitel der Zeitgeschichte, und was wünschen sie sich von jenen, die sich professionell mit der historischen Aufarbeitung befassen? Moderiert wird das Gespräch von der Journalistin Jacqueline Boysen.

Mauerfall – Verdammt lang her? Projekte junger Menschen zur Geschichte der Berliner Mauer
Datum: 8. November 2018
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Gedenkstätte Berliner Mauer | Besucherzentrum | Bernauer Straße 119 |13355 Berlin
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.