Pressemitteilung vom 09.11.2018

30 Jahre Friedliche Revolution 2019: Eine Million Euro zusätzlich für die Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur

Haushaltsausschuss des Bundestages erhöht die Mittel der Bundesstiftung Aufarbeitung

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 8. November beschlossen, die Mittel der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 2019 um eine Million Euro zu erhöhen. 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution werden so zusätzliche Projekte zur Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur und deren Folgen gefördert und umgesetzt werden können. „Für uns bedeutete die Entscheidung der Abgeordneten des Bundestags eine Stärkung und Bestätigung unserer Arbeit, um bundesweit die Auseinandersetzung mit Diktatur, Teilung und deren Folgen anzuregen und zu unterstützen. Wir benötigen die Mittel, damit unsere Projektpartner im gesamten Bundesgebiet ihre vielfältigen Vorhaben zu 30 Jahren Friedliche Revolution und Mauerfall realisieren können“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky.

Als größte Fördereinrichtung des Bundes für die Auseinandersetzung mit der kommunistische Diktatur unterstützt die Bundesstiftung Vorhaben im gesamten Bundesgebiet. Dazu zählen Archivprojekte, Dokumentarfilme, Publikationen, Ausstellungen sowie Tagungen und Bildungsmaterialien. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit ist die Unterstützung der Verbände der Opfer der SED-Diktatur. Im Jahr 2018 konnten bundesweit rund 160 Projekte zur Diktaturaufarbeitung mit insgesamt 2,65 Millionen Euro unterstützt werden.