Pressemitteilungen 2018

19.10.2018

Rehabilitierung von DDR-Unrecht: Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt Entschließung des Bundesrates

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt die Entschließung des Bundesrates zur Schließung bestehender Gerechtigkeitslücken der SED-Unrechtsbereinigungsgesetze (SED-UnBerG), die am 19. Oktober einstimmig gefasst wurde. Die Bundesregierung wird darin aufgefordert zu prüfen, welcher gesetzgeberische Handlungsbedarf besteht, um die soziale Lage der politisch Verfolgten in SBZ und DDR zu verbessern. Mehr...

18.10.2018

20 Jahre Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Festakt mit dem Bundespräsidenten und der Kulturstaatsministerin am 17. Oktober in Berlin

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beging ihr 20-jähriges Gründungsjubiläum gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit einem Festakt. Mehr...

10.09.2018

Demokratie in der Krise? Extremismus und Zivilgesellschaft in Ostdeutschland

Podiumsdiskussion mit Marianne Birthler, Iris Gleicke und Klaus-Rüdiger Mai am 17. September

Die Ereignisse der letzten Wochen in Chemnitz haben erneut den Blick auf die ostdeutschen Bundesländer gelenkt. Die Zahl von fremdenfeindlichen Übergriffen ist auf die Gesamtbevölkerung gerechnet besonders hoch. Die AfD erzielt dort ihre höchsten Wahlergebnisse und populistische Bewegungen finden großen Zulauf. Das Vertrauen in staatliche Institutionen, Politik und Parteien scheint gerade in den ostdeutschen Ländern geringer ausgeprägt als im Westen und stärker zu schwinden als anderswo. Gesamtgesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland und der Welt scheinen sich in Ostdeutschland besonders zu verdichten. Mehr...

28.08.2018

Rockmusik, Rebellion und freie Liebe – Jugend 1968 in Ost und West

Rainer Langhans, Katja Lange-Müller, Barbara Sichtermann und weitere im Gespräch

Weltweit protestieren Jugendliche 1968 gegen den Vietnamkrieg und gegen die herrschenden Verhältnisse. Lebensformen, Moralvorstellungen und kulturelle Ausdrucksformen veränderten sich, Ausdruck und Triebkraft war dabei die Popkultur. Seit Beginn der 1960er-Jahre hatte auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs ein Wandel eingesetzt, durch den Jeans, Rockmusik und lange Haare Ausdruck einer Protesthaltung gegen das etablierte System wurden. Anders als im Westen gingen die diktatorischen Regime in der DDR und den anderen Ostblockstaaten ungleich härter gegen jugendliches Aufbegehren und unangepasstes Verhalten vor. Mehr...

20.08.2018

Neue Quellen zur Kommunismusgeschichte erschlossen

Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an den Mannheimer Historiker Hermann Weber (1928-2014)

Der Mannheimer Historiker Hermann Weber (1928-2014) hat die Forschung zur Geschichte des Kommunismus vor und nach 1989 wesentlich geprägt. Seinen Nachlass hatte der Nestor der historischen DDR- und Kommunismusforschung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur vermacht. Rechtzeitig zu Webers 90. Geburtstag am 23. August konnte das Archiv der Stiftung die Erschließung seines Dokumenten- und Bibliotheksbestandes abschließen. Mehr...

15.08.2018

50 Jahre Niederschlagung des Prager Frühlings am 21. August 1968

Vor 50 Jahren wurde der Prager Frühling mit Waffengewalt niedergeschlagen. Mit dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts in die ČSSR am 21. August 1968 endete der Versuch, einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen. „Nach dem Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953 und den Aufständen in Ungarn und Polen 1956 bewiesen die Regierenden im kommunistischen Machtbereich erneut, dass ihre Herrschaft auf der brutalen Unterdrückung großer Teile der Bevölkerung beruhte und nur mit Gewalt und Repression aufrecht erhalten werden konnte“, erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky. Mehr...

14.08.2018

Buchvorstellung: Museen und Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktaturen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stellt am 21. August den neu erschienenen Band „Museen und Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer der kommunistischen Diktaturen“ vor. Präsentiert wird erstmals eine Auswahl von 119 Erinnerungsorte in weltweit 35 Ländern, die an die kommunistischen Diktaturen und deren Opfer, an Opposition und Widerstand sowie an die Überwindung der Unrechtsregime erinnern. Mehr...

10.08.2018

Neue Mitglieder im Stiftungsrat der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt neue Mitglieder in ihrem Stiftungsrat. Die Nachbesetzungen waren durch das Ausscheiden vormaliger Mitglieder erforderlich geworden. Mehr...

02.08.2018

Tag des Mauerbaus: Checkpoint Charlie muss Erinnerungsort bleiben

Podiumsdiskussion zur internationalen Grenzsicherung der Ostblockstaaten am 9. August

Zum Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1961 erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die zahlreichen Opfer der deutschen Teilung. „Viele Hundert Menschen mussten ihre Fluchtversuche mit ihrem Leben, ihrer Gesundheit oder Freiheit zahlen, weil die Machthaber in der DDR die Menschen nur mit Gewalt im Land halten konnten“, erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

25.06.2018

Traumjob Treuhand? Diskussion mit ehemaligen Akteuren am 5. Juli

Historiker Marcus Böick legt erste Studie zu Aufgaben und Personal der Treuhandanstalt vor

Vor 25 Jahren streikten die Kali-Kumpel in Bischofferode für den Erhalt ihres Bergwerks. Ihr letztlich aussichtsloser Kampf gilt nach wie vor als Symbol für die Härten beim radikalen Umbau der DDR-Planwirtschaft in eine liberale Marktwirtschaft. Federführend bei dieser historisch beispiellosen Aufgabe war die Treuhandanstalt, deren Arbeit zwischen 1990 und 1994 mit erheblichen gesellschaftlichen Spannungen und politischen Konflikten einherging. Mehr...

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