Pressemitteilungen 2018

08.03.2018

Präsentation zur Leipziger Buchmesse: Die Staatsmacht, die sich selbst abschaffte. Die letzte DDR-Regierung im Gespräch

Deutsche in Ost und West standen 1990 vor einer historischen Aufgabe: der Wiedervereinigung eines seit mehr als vierzig Jahren geteilten Landes. Die Mitglieder der einzigen frei gewählten DDR-Regierung mussten dabei in wenigen Wochen gewaltige Veränderungen in allen Politikbereichen auf den Weg bringen. 25 Jahre später sprechen 17 ehemalige Regierungsmitglieder in Interviews für den Band „Die Staatsmacht, die sich selbst abschaffte“ über diese bewegte Zeit. Das von Olaf Jacobs und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegebene Buch wird am 16. März im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig erstmals öffentlich präsentiert. Mehr...

01.03.2018

65. Todestag von Josef Stalin: Aktuelle Projekte zu (Neo-)Stalinismus und GULag

Als Josef Stalin am 5. März 1953 in Moskau starb, endete mit seiner Regierungszeit die blutigste Phase der kommunistischen Diktatur in der Sowjetunion. Millionen Menschen waren verhaftet, ins GULag verschleppt oder ermordet worden. 65 Jahre nach dem Tod des Diktators wird Stalins Erbe in Russland wieder kontrovers diskutiert: War er vor allem ein großer Staatsmann, ein effektiver Manager oder doch nur ein grausamer Diktator und Massenmörder? Mehr...

26.02.2018

Podiumsdiskussion am 28.02.: Demokratiebewegung und Erinnerung in Armenien

Der Umgang mit Verfolgung, Repression und Völkermord in der Geschichte Armeniens im 20. Jahrhundert sowohl während der Sowjetzeit als auch nach der Erlangungen der Unabhängigkeit 1991 ist Thema einer gemeinsamen Veranstaltung der Botschaft der Republik Armenien und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am Mittwoch, 28. Februar. Mehr...

22.02.2018

„1968“ in west-östlicher Perspektive: Konferenz am 7./8. März in Berlin

Vor 50 Jahren gerieten die Verhältnisse in Ost- und Westeuropa ins Wanken: Im Jahr 1968 erlebte der Westen eine vornehmlich von der jungen Generation getragene Bewegung, die Bestehendes infrage stellte und mit Forderungen nach gesellschaftspolitischen Umbrüchen Massenproteste gegen die politische Klasse initiierte. Im Osten ist das Jahr 1968 mit der gewaltsamen Niederschlagung des „Prager Frühlings“ durch sowjetische Truppen verbunden. Das Ende des „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ in der Tschechoslowakei beendete zugleich die Hoffnungen der Menschen im gesamten Ostblock auf eine Reformierbarkeit der kommunistischen Diktaturen. Die Gleichzeitigkeit dieser unterschiedlichen Bewegungen prägte die folgenden Jahrzehnte in beiden Hemisphären Europas. Mehr...

20.02.2018

Die Stalinisierung der kommunistischen Parteien in den 1920er-Jahren: Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2018 erscheint am 5. März

Schwerpunkt des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2018 ist die Stalinisierung der kommunistischen Bewegung, die anhand biografischer Studien nachgezeichnet wird. Damit erinnert der Band nicht zuletzt an Leben und Werk seines Begründers Professor Hermann Weber, der am 23. August 2018 seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte. Das Jahrbuch erscheint am 5. März. Mehr...

08.02.2018

Koalitionsvertrag: Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt Stärkung der dezentralen Aufarbeitung und Aufhebung der Reha-Fristen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt die im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD beschlossene Stärkung der dezentralen Erinnerungskultur zur NS-Terrorherrschaft und der kommunistischen Diktatur. Darüber hinaus sieht der Koalitionsvertrag vor, die Fristen bei den Rehabilitierungsgesetzen zu streichen, nach denen die Rehabilitierung von SED-Unrecht nur noch bis Ende 2019 möglich gewesen wäre. Mehr...

06.02.2018

Premiere der Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ von Harald Hauswald und Stefan Wolle am 14. Februar

OSTKREUZ – Agentur der Fotografen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur laden am 14. Februar zur Premiere der Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“. Die Schau präsentiert über 100 Fotografien von Harald Hauswald, die eine ungeschminkte DDR zeigen, an die sich selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern. Die Ausstellungstexte stammen von Stefan Wolle, der wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen ist. Mehr...

12.01.2018

Luxemburg-Liebknecht-Demo: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft

Zur alljährlichen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 14. Januar 2018 mit einem Gedenkkranz auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft. „Die Geschichte des Kommunismus ist untrennbar verbunden mit der Erinnerung an die begangenen Verbrechen und das Unrecht“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

10.01.2018

11. Geschichtsmesse in Suhl: Der diskrete Charme der Diktatur? Gefährdungen von Demokratie gestern und heute

Warum besitzen Diktaturen auch heute für viele Menschen eine positive Anziehungskraft? Wieso werden autoritäre und autokratische Herrschaftsformen als Alternativen zu demokratischen Verhältnissen betrachtet? Diese Fragen beschäftigen bei der 11. Geschichtsmesse vom 25. bis 27. Januar im thüringischen Suhl rund 300 Multiplikatoren aus Bildungseinrichtungen und Aufarbeitungsinstitutionen aus dem gesamten Bundesgebiet. Auf den Podien diskutieren Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Medien darüber, wie der Blick auf die Diktaturen des 20. und 21. Jahrhunderts die Demokratie gegenüber autoritären Bestrebungen der Gegenwart stärken kann. Mehr...

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