Pressemitteilungen 2018

08.02.2018

Koalitionsvertrag: Bundesstiftung Aufarbeitung begrüßt Stärkung der dezentralen Aufarbeitung und Aufhebung der Reha-Fristen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt die im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD beschlossene Stärkung der dezentralen Erinnerungskultur zur NS-Terrorherrschaft und der kommunistischen Diktatur. Darüber hinaus sieht der Koalitionsvertrag vor, die Fristen bei den Rehabilitierungsgesetzen zu streichen, nach denen die Rehabilitierung von SED-Unrecht nur noch bis Ende 2019 möglich gewesen wäre. Mehr...

06.02.2018

Premiere der Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ von Harald Hauswald und Stefan Wolle am 14. Februar

OSTKREUZ – Agentur der Fotografen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur laden am 14. Februar zur Premiere der Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“. Die Schau präsentiert über 100 Fotografien von Harald Hauswald, die eine ungeschminkte DDR zeigen, an die sich selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern. Die Ausstellungstexte stammen von Stefan Wolle, der wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen ist. Mehr...

12.01.2018

Luxemburg-Liebknecht-Demo: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft

Zur alljährlichen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 14. Januar 2018 mit einem Gedenkkranz auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft. „Die Geschichte des Kommunismus ist untrennbar verbunden mit der Erinnerung an die begangenen Verbrechen und das Unrecht“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

10.01.2018

11. Geschichtsmesse in Suhl: Der diskrete Charme der Diktatur? Gefährdungen von Demokratie gestern und heute

Warum besitzen Diktaturen auch heute für viele Menschen eine positive Anziehungskraft? Wieso werden autoritäre und autokratische Herrschaftsformen als Alternativen zu demokratischen Verhältnissen betrachtet? Diese Fragen beschäftigen bei der 11. Geschichtsmesse vom 25. bis 27. Januar im thüringischen Suhl rund 300 Multiplikatoren aus Bildungseinrichtungen und Aufarbeitungsinstitutionen aus dem gesamten Bundesgebiet. Auf den Podien diskutieren Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Medien darüber, wie der Blick auf die Diktaturen des 20. und 21. Jahrhunderts die Demokratie gegenüber autoritären Bestrebungen der Gegenwart stärken kann. Mehr...