Pressemitteilung vom 28.03.2019

Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2019 erscheint am 1. April

Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2019 widmet sich den globalen und transregionalen Bezügen in der Geschichte des Marxismus und des Staatssozialismus und bezieht dabei auch die Zeit nach 1989 mit ein. Die Artikel ermöglichen einen Blick in ein Laboratorium neuer Forschungsansätze, die die ausgetretenen Pfade der Geschichtswissenschaft verlassen. Das Jahrbuch erscheint am 1. April.

Die Beiträge dieses von Matthias Middell (Universität Leipzig) konzipierten und in Kooperation mit ihm herausgegebenen Bandes spannen den Bogen von frühen Versuchen, die internationalistische Tradition des Marxismus mit kommunistischer Mobilisierung zusammenzubringen, über die staatssozialistischen Bemühungen um Geländegewinne im globalen Kalten Krieg bis zur Frage, welche Formen kommunistische Programmatik und Praxis in den neuen Verhältnissen nach 1989 annehmen können.

Die Artikel rekonstruieren die frühen Debatten um unterschiedliche Optionen im Umgang mit den globalen Herausforderungen (Florin, Høgsbjerg, Sablin, Weiss) und nehmen besonders die Verhältnisse zu Zeiten des Kalten Krieges u.a. in der DDR, der Sowjetunion, in China oder (Süd-)Afrika in den Blick (Hilger, Iacob, Katsakioris, Kocsev, Li/Xia, Marung, Middell, Plass, Troebst). Doch die Darstellung der Begegnung von Kommunismus und Globalgeschichte endet nicht mit dem Jahr 1989, sondern wird auch darüber hinaus weitererzählt (Lindner, Wemheuer).

Das 1993 von Hermann Weber in Mannheim begründete und seit 2004 im Auftrag der Bundesstiftung Aufarbeitung herausgegebene Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung ist die wichtigste deutschsprachige Plattform der deutschen und internationalen historischen Kommunismusforschung.

Das Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen finden Sie unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/jahrbuch

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2019, hrsg. von Ulrich Mählert, Matthias Middell (Gastherausgeber der Ausgabe 2019) u.a. im Auftrag der Bundesstiftung Aufarbeitung,
Berlin: Metropol Verlag 2019, 304 S., ISBN: 978-3-86331-454-5, 29,- Euro.
Ab 1. April 2019 im Buchhandel erhältlich.