Pressemitteilung vom 11.12.2019

Bundesstiftung Aufarbeitung lobt Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2020 aus

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur nimmt bis zum 1. Februar 2020 Vorschläge für den Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2020 entgegen. Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis und ein Sonderpreis werden verliehen für besonderen Mut im Einsatz gegen Diktaturen und autoritäre Herrschaft sowie für demokratische Rechte und Freiheiten.

Ausgezeichnet werden Einzelprojekte, Persönlichkeiten oder Institutionen, die mit ihrer Arbeit das Bewusstsein für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage stärken; etwa durch innovative und lebendige Bildungs- und Aufarbeitungsprojekte, herausragende wissenschaftliche Arbeiten, literarische oder künstlerische Werke sowie durch Dokumentarfilme oder journalistische Arbeiten.

Seit 2017 verleiht die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur diese Auszeichnung, die nach ihrem ersten Preisträger benannt ist, dem Journalisten und Publizisten Karl Wilhelm Fricke. Ermöglicht wurde der Preis durch eine Spende des Publizisten und ehemaligen Fluchthelfers Burkhart Veigel. In der Jury entscheiden Bundespräsident a. D. Horst Köhler, die ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler, die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky, der Journalist und Autor Marko Martin, die Menschenrechtlerin Irina Sherbakova (Memorial Moskau) sowie der Preisspender Dr. Burkhart Veigel über die Preisvergabe.

Weitere Informationen zum Karl-Wilhelm-Fricke-Preis und zur Einreichung von Vorschlägen finden Sie hier.