Pressemitteilungen 2019

11.11.2019

Filmpremiere: Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten

Flucht und Ausreise spiegelten die politischen Verhältnisse der DDR. Eine besondere Signalwirkung besaß der Weggang prominenter Musiker. Die Dokumentation „Nach drüben – Oststars wechseln die Seiten“ rückt beispielhaft die Biografien der DDR-Musiker Veronika Fischer, Reiner Schöne und Dietrich Kessler in den Mittelpunkt. Sie berichten über ihre Erfahrungen als Künstler in der DDR und schildern die äußeren wie inneren Prozesse, die schließlich dazu führten, dass sie ihr Land verließen. Gleichzeitig reflektieren die Protagonisten über den schwierigen Weg in den Westen und die Herausforderungen konträrer gesellschaftlicher Systeme. Mehr...

07.11.2019

Umfrage zum 9. November: Der Mauerfall hat das Leben besser gemacht, sagen bundesweit 74 Prozent

40 Prozent sehen bis heute vor allem Unterschiede zwischen Ost und West

Durch den Mauerfall am 9. November 1989 ist das Leben in Deutschland insgesamt besser geworden, das sagten drei Viertel der Befragten (74 %) bei einer repräsentativen Umfrage von Kantar im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Dass die Friedliche Revolution von 1989 ein Glücksfall war, denken insgesamt 76 Prozent der Befragten, in Ostdeutschland sogar 81 Prozent. „Angesichts der aktuellen Ost-West-Debatten ist es ermutigend, dass die Mehrheit der Menschen die Friedliche Revolution und den Mauerfall vom 9. November 1989 als historischen Glücksfall sehen“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

31.10.2019

30 Jahre Friedliche Revolution: Veranstaltungsangebote der Bundesstiftung Aufarbeitung während der Festivalwoche

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 1989 bietet die Bundesstiftung Aufarbeitung zur SED-Diktatur in der Festivalwoche vom 4. bis 10. November in Berlin verschiedene Veranstaltungen an. Mehr...

30.10.2019

Neue Ausstellung in St. Petersburg erinnert an die Repression in der Sowjetunion

Am 30. Oktober, dem Gedenktag für die Opfer der politischen Repressionen in Russland, wird in der St.-Petri-Kirche in Sankt Petersburg eine neue Ausstellung zur Geschichte der Repression gegenüber den Kirchen und der Verfolgung der Gläubigen in der Sowjetunion eröffnet. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat die Erarbeitung der dreisprachigen Ausstellung des Hamburger Zentrums für Mission und Ökumene „Nordkirche weltweit“ im Rahmen ihrer Projektförderung unterstützt. Mehr...

24.10.2019

Gesetzliche Neuregelung zur Entschädigung von DDR-Unrecht bringt erhebliche Verbesserungen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt das Sechste Gesetz ... Mehr...

10.10.2019

1989 – (k)eine Zäsur? Berliner Ringvorlesung zieht Bilanz zum 30. Jubiläum der Friedlichen Revolution

Vor 30 Jahren fiel die Berliner Mauer. In Ostmitteleuropa endete die kommunistische Herrschaft. »1989« wurde zum Symbol für das mutige Erkämpfen von Freiheit und Demokratie. Heute werden vielerorts die damals vertretenen Werte und erkämpften Rechte zur Disposition gestellt. Ist der Aufstieg populistischer Parteien in den postsozialistischen Staaten auf die Zeit vor oder nach 1989 zurückzuführen? Eine Vortragsreihe in Berlin nimmt sich dieser Frage an und eröffnet neue Perspektiven auf die Vorgeschichte und die Folgen von »1989«. Sie erörtert, in welchen Lebensbereichen das Jahr tatsächlich eine Zäsur markiert. Ihren Auftakt bildet ein Vortrag von Prof. Dr. Martin Sabrow am 28. Oktober 2019 in der Bundesstiftung Aufarbeitung. Mehr...

02.10.2019

„Mein Leben leicht überarbeitet“: Neuer Dokumentarfilm über Christoph Hein

Premiere und Gespräch am 10. Oktober in der Bundesstiftung Aufarbeitung

Die Dokumentation „Mein Leben leicht überarbeitet – Christoph Hein“ hat am 10. Oktober in Berlin Premiere. Über sein literarisches Schaffen hinaus meldete sich Christoph Hein in der DDR immer wieder kritisch zu Wort und wurde zur moralischen Instanz der Opposition. Auf dem Schriftstellerkongress der DDR 1987 prangerte der Autor schonungslos die Zensur in der SED-Diktatur an: „Die Zensur der Verlage und Bücher, der Verleger und Autoren ist überlebt, nutzlos, paradox, menschenfeindlich, volksfeindlich, ungesetzlich und strafbar.“ Mehr...

30.09.2019

Bundesstiftung Aufarbeitung: Deutsche Einheit bleibt gesamtdeutsche Aufgabe

Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky: „30 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur in der DDR sehen wir deutlicher denn je, wie tiefgreifend die Folgen der deutschen Teilung nachwirken. Die kritische Auseinandersetzung mit Diktatur, Teilung und deren Folgen hilft dabei, ein besseres Verständnis für die noch immer bestehenden Unterschiede zwischen Ost und West zu entwickeln.“ Mehr...

27.09.2019

Bundesstiftung Aufarbeitung: Neuregelung zu den Stasi-Unterlagen ist nicht das Ende der DDR-Aufarbeitung

Zur Entscheidung des Deutschen Bundestages vom 26. September 2019, die Akten des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) bis Mitte 2021 in das Bundesarchiv zu überführen, erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky:
„Oberstes Gebot beim Umgang mit den Stasi-Akten ist der gesicherte Zugang für Betroffene, Wissenschaft und Medien sowie die langfristige archivische Sicherung dieser Unterlagen, damit sie auch künftig für die Aufklärung über und Auseinandersetzung mit der Diktatur in der DDR zur Verfügung stehen. Die Übertragung der Zuständigkeit für diese Akten an das Bundesarchiv bedeutet jedoch nicht das Ende der Aufarbeitung der SED-Diktatur, denn die Auseinandersetzung mit der Staatssicherheit und deren Rolle und Funktion in der SED-Diktatur umfasst nur einen – wenn auch sehr wichtigen – Teilbereich." Mehr...

16.09.2019

Gesucht: Persönliche Erfahrungen und Geschichten des gesellschaftlichen Wandels in Deutschland nach 1989/90

Ostbeauftragter der Bundesregierung und Bundesstiftung Aufarbeitung starten Aufruf zur Teilnahme am Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“. Mehr...

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