Pressemitteilungen 2019

02.10.2019

„Mein Leben leicht überarbeitet“: Neuer Dokumentarfilm über Christoph Hein

Premiere und Gespräch am 10. Oktober in der Bundesstiftung Aufarbeitung

Die Dokumentation „Mein Leben leicht überarbeitet – Christoph Hein“ hat am 10. Oktober in Berlin Premiere. Über sein literarisches Schaffen hinaus meldete sich Christoph Hein in der DDR immer wieder kritisch zu Wort und wurde zur moralischen Instanz der Opposition. Auf dem Schriftstellerkongress der DDR 1987 prangerte der Autor schonungslos die Zensur in der SED-Diktatur an: „Die Zensur der Verlage und Bücher, der Verleger und Autoren ist überlebt, nutzlos, paradox, menschenfeindlich, volksfeindlich, ungesetzlich und strafbar.“ Mehr...

30.09.2019

Bundesstiftung Aufarbeitung: Deutsche Einheit bleibt gesamtdeutsche Aufgabe

Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky: „30 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Diktatur in der DDR sehen wir deutlicher denn je, wie tiefgreifend die Folgen der deutschen Teilung nachwirken. Die kritische Auseinandersetzung mit Diktatur, Teilung und deren Folgen hilft dabei, ein besseres Verständnis für die noch immer bestehenden Unterschiede zwischen Ost und West zu entwickeln.“ Mehr...

27.09.2019

Bundesstiftung Aufarbeitung: Neuregelung zu den Stasi-Unterlagen ist nicht das Ende der DDR-Aufarbeitung

Zur Entscheidung des Deutschen Bundestages vom 26. September 2019, die Akten des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) bis Mitte 2021 in das Bundesarchiv zu überführen, erklärte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Anna Kaminsky:
„Oberstes Gebot beim Umgang mit den Stasi-Akten ist der gesicherte Zugang für Betroffene, Wissenschaft und Medien sowie die langfristige archivische Sicherung dieser Unterlagen, damit sie auch künftig für die Aufklärung über und Auseinandersetzung mit der Diktatur in der DDR zur Verfügung stehen. Die Übertragung der Zuständigkeit für diese Akten an das Bundesarchiv bedeutet jedoch nicht das Ende der Aufarbeitung der SED-Diktatur, denn die Auseinandersetzung mit der Staatssicherheit und deren Rolle und Funktion in der SED-Diktatur umfasst nur einen – wenn auch sehr wichtigen – Teilbereich." Mehr...

16.09.2019

Gesucht: Persönliche Erfahrungen und Geschichten des gesellschaftlichen Wandels in Deutschland nach 1989/90

Ostbeauftragter der Bundesregierung und Bundesstiftung Aufarbeitung starten Aufruf zur Teilnahme am Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten“. Mehr...

06.09.2019

Internationaler Tag der Demokratie: Diskussion über die Losungen und Begriffe der Friedlichen Revolution

Aus Anlass des Internationalen Tages der Demokratie am 15. September lädt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zu einem „Abend der Demokratie“ am 13. September, 18 Uhr ein. Die Veranstaltung ist den revolutionären Ereignissen des Jahres 1989 gewidmet. Mehr...

04.09.2019

„Die Stasi im Kinderzimmer“ – Film und Diskussion am 11. September

Seit 1966 durfte die DDR-Staatssicherheit Minderjährige anwerben, so hatte es Stasi-Chef Erich Mielke per Erlass verfügt. Der Dokumentarfilm „Die Stasi im Kinderzimmer“ geht der Geschichte dieses staatlich verordneten Missbrauchs nach. Am 11. September wird die Dokumentation der Filmemacherin Kathrin Matern erstmals in Berlin gezeigt. Mehr...

28.08.2019

30 Jahre Friedliche Revolutionen: Warum blieb 1989 weitgehend gewaltfrei? Diskussion am 3. September

„Keine Gewalt!“ – mit diesem Ruf gingen mutige Menschen 1989 in der DDR auf die Straßen. Dass die Revolutionen in der DDR und Ostmitteleuropa 1989/90 weitgehend friedlich blieben, war nicht vorauszusehen. Das Tiananmen-Massaker in China hatte erst im Juni 1989 gezeigt, wie blutig die Konfrontation mit den militärisch hochgerüsteten kommunistischen Machthabern verlaufen konnte. Mehr...

15.08.2019

80 Jahre Hitler-Stalin-Pakt: Diskussion zur west-östlichen Erinnerungskultur am 22. August

Am 23. August 1939 schließen das Deutsche Reich und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt, in einem Geheimen Zusatzprotokoll teilen Hitler und Stalin Mittelosteuropa in Interessensphären untereinander auf. Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt am 1. September der Zweite Weltkrieg, ab dem 17. September marschiert die Rote Armee in Ostpolen ein. Im Jahr darauf besetzt und annektiert die Sowjetunion Litauen, Lettland, Estland und Teile Rumäniens. Mehr...

12.08.2019

360 Leben im geteilten Deutschland: Zeitzeugen berichten bundesweit

Seit zehn Jahren vermittelt Zeitzeugenbuero.de Gespräche für die Bildungsarbeit

Mehr als 360 Zeitzeugen der deutschen Teilungsgeschichte vermittelt das Portal Zeitzeugenbuero.de der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur seit 2009 im gesamten Bundesgebiet. In Schulen und bei Bildungsveranstaltungen berichten sie über das Leben in der DDR, von Fluchtversuchen und Gefängnisstrafen oder von den Herausforderungen des Einigungsprozesses ab 1990. Mehr...

09.08.2019

13. August 1961: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an den Mauerbau und die Opfer der Teilung

Zum Jahrestag des Mauerbaus erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die Opfer der kommunistischen Herrschaft und der deutschen Teilung: „Der Mauerbau vom 13. August 1961 war ein staatlicher Gewaltakt gegen die eigene Bevölkerung. Nur so konnte die kommunistische Diktatur weitere 28 Jahre bestehen, bis die Mauer durch die Friedliche Revolution 1989 endlich eingerissen wurde“, sagte die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. Mehr...

1 2 3 4