Pressemitteilungen 2019

27.03.2019

Buchvorstellung: Briefe aus dem Gulag – Lesung und Zeitzeugengespräch am 3. April

Rund 900 Briefe von Gefangenen der sowjetischen Straflager hat der Historiker Meinhard Stark gesammelt oder in Archiven in Russland, Polen, Litauen und Deutschland ausfindig gemacht. Die daraus entstandene Quellenedition „Diese Zeilen sind mein ganzes Leben... Briefe aus dem Gulag“ wird am 3. April 2019, 18 Uhr gemeinsam vom Berliner Metropol-Verlag und der Bundesstiftung Aufarbeitung vorgestellt. Mehr...

13.03.2019

30 Jahre Friedliche Revolutionen in Ostmitteleuropa: Konferenz am 19./20.03. in Berlin

Die revolutionären Umbrüche der Jahre 1989/90 und ihre bis heute wirksamen Folgen beleuchtet die Konferenz „1989-2019: Die Revolutionen in Ostmitteleuropa – globale Entwicklungen und Perspektiven“ am 19. und 20. März in Berlin. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Politik sowie Zeitzeugen werden mit ihren Beiträgen eine transnational vergleichende Gesamtperspektive auf die historischen Ereignisse in der DDR sowie in ausgewählten Ländern Ostmitteleuropas entwickeln. Zugleich werden die weitreichenden Folgen der politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen von 1989/90 für das heutige Europa in den Blick genommen. Mehr...

15.02.2019

Didacta 2019: Kölner Schülerinnen und Schüler sprechen mit Zeitzeugen über DDR und Flucht

Wann hatte Christoph Becke den Entschluss gefasst, aus der DDR zu fliehen? Wie war es für ihn, deswegen mehrere Monate im Gefängnis zu sitzen? Was erwartete den 27-jährigen Ingenieur nach seinem Freikauf 1979 im ersehnten Westen? Diese und andere Fragen können die Schülerinnen und Schüler des Stadtgymnasiums Köln-Porz am Mittwoch, 20. Februar von 11:30 bis 13:30 Uhr persönlich mit Christoph Becke klären. Der 67-jährige hat sich mittlerweile in Bonn niedergelassen und erzählt als Zeitzeuge vor Schulklassen von seinen Erfahrungen mit der Diktatur in der DDR. Vermittelt werden die Gespräche über das Portal www.zeitzeugenbuero.de der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin. Über die Webseite könnten die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen nach Themen und Region gesucht und direkt angefragt werden. Mehr...

05.02.2019

Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2019: Bis 1. März können Vorschläge eingereicht werden

Bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur können noch bis 1. März Vorschläge für den Karl-Wilhelm-Fricke-Preis 2019 eingereicht werden. Vorgeschlagen werden können Persönlichkeiten, Initiativen und Einzelprojekte, die mit ihrer Arbeit das Bewusstsein für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage stärken. Die prämierten Werke können herausragende wissenschaftliche Arbeiten, literarische oder künstlerische Werke, innovative und lebendige Bildungsprojekte, Dokumentarfilme oder journalistische Arbeiten sein. Mehr...

31.01.2019

30 Jahre Friedliche Revolution: Bundesstiftung Aufarbeitung legt Förderprogramm für Veranstaltungen auf

Mit einer Sonderförderung unterstützt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur bundesweit Veranstaltungen zu 30 Jahren Friedliche Revolution in der DDR und den Umbrüchen in Ostmitteleuropa. Bis zum 1. April 2019 können bei der Bundesstiftung hierzu Fördermittel beantragt werden. Damit sollen Gedenkstätten, Museen, Initiativen sowie Einrichtungen der Bildungsarbeit und Wissenschaft unterstützt werden, öffentliche Foren für die Auseinandersetzung mit diesen zentralen Ereignissen der deutschen Freiheitsgeschichte zu schaffen. Mehr...

18.01.2019

12. Geschichtsmesse in Suhl: Wo stehen wir nach 30 Jahren Demokratie im geeinten Deutschland?

300 Teilnehmer/-innen zum bundesweiten Forum der Bundesstiftung Aufarbeitung erwartet

„Was heißt hier Demokratie?“ fragt die 12. Geschichtsmesse vom 24. bis 26. Januar im thüringischen Suhl. Welche Erfahrungen die Deutschen in den 30 Jahren seit der Friedlichen Revolution 1989 mit der Demokratie gemacht haben, diskutieren beim Eröffnungspodium der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow, die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping, Autorin der Streitschrift „Integriert doch erstmal uns!“, der Schriftsteller Klaus-Rüdiger Mai, der Bürgerrechtler und Theologe Frank Richter sowie der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen für die Aufarbeitung der SED-Diktatur Peter Wurschi. Zuvor spricht der Zeithistoriker Frank Bösch in seinem Einführungsvortrag über das Demokratieverständnis in Ost und West. Mehr...

18.01.2019

Neue Ausstellung "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19" jetzt bestellen

Emotionen machen Geschichte: Mit einer gemeinsamen Ausstellung zeigen die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) sowie die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Einfluss von Gefühlen auf Politik und Gesellschaft. "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 │19" illustriert, wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut in den vergangenen 100 Jahren geschichtliche Ereignisse geprägt haben. Historische Bilder, Zitate und Kurztexte sowie multimediale Begleitangebote vermitteln prägnant, dass Gefühle Motor von Reform- und Demokratisierungsprozessen waren, aber auch politisch instrumentalisiert und manipuliert wurden. Mehr...

11.01.2019

Liebknecht-Luxemburg-Demo 2019: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft

Vor 100 Jahren wurden die Mitbegründer der KPD ermordet – ein kritischer Umgang mit den Symbolfiguren der Revolution ist notwendig Mehr...

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