Pressemitteilung vom 09.01.2020

Liebknecht-Luxemburg-Demo 2020: Bundesstiftung Aufarbeitung erinnert an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft

Zur alljährlichen Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 12. Januar erinnert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde mit einem Kranz an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft. „Zur Geschichte des Kommunismus gehören untrennbar staatliche Gewalt und massive Menschenrechtsverletzungen. Millionen Menschen wurden im Namen des Kommunismus verfolgt, entrechtet und ermordet “, so die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung Anna Kaminsky. In der Vergangenheit haben Demonstrationsteilnehmer immer wieder gezeigt, dass sie die Geschichte des Kommunismus verherrlichen und verharmlosen: „Wer sich heute noch mit Plakaten zu Stalin, Lenin oder Mao bekennt, demonstriert vor allem die eigene historische Blindheit“, so Kaminsky.

Als politische Demonstration findet die Liebknecht-Luxemburg-Demonstration alljährlich zum Gedenken an die am 15. Januar 1919 in Berlin durch Freikorpssoldaten ermordeten Mitbegründer der KPD Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt. Sie endet traditionell an der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde. Dort ist seit 2006 ein Gedenkstein „Den Opfern des Stalinismus“ gewidmet.