Fachbeirat Wissenschaft

Prof. Dr. Christoph Kleßmann

Prof. Dr. Christoph KleßmannDr. phil, geb. 1938. Studium der Geschichte, klassischen Philologie, Politik in Göttingen, München, Tübingen. 1967 bis 1970 wiss. Mitarbeiter des Ostkollegs, Köln; 1970 bis 1976 wiss. Assistent an der Ruhr-Universität Bochum; 1977 bis 1992 Professor für Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld 1976-1992, seit 1993 an der Universität Potsdam. Von 1996 bis 2004 Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung, Potsdam. Gastwissenschaftleraufenthalte in Warschau, Paris, Leipzig, Bloomington/Indiana, Oxford. Seit 2004 emeritiert.
Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre: deutsche und polnische Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere der NS-Zeit, der Bundesrepublik und der DDR.

Veröffentlichungen u.a.: Die Selbstbehauptung einer Nation. NS-Kulturpolitik und polnische Widerstandsbewegung, Düsseldorf 1971; Polnische Bergarbeiter im Ruhrgebiet 1870 – 1945, Göttingen 1978; Die doppelte Staatsgründung. Deutsche Geschichte 1945-1955, 5.erw. A. Bonn 1991; Zwei Staaten, eine Nation. Deutsche Geschichte 1955 – 1970, 2. erw. A. Bonn 1998; Hg. mit Georg Wagner: Das gespaltene Land. Leben in Deutschland 1945 bis 1990, München 1993; Hg.: Kinder der Opposition. Berichte aus Pfarrhäusern in der DDR, Gütersloh 1993; Zeitgeschichte nach dem Ende des Ost-West-Konflikts, Essen 1998; Sporne problemy wspólczesnej historii Niemiec. Studia i szkice, Poznan 1999; Hg. mit B. Stöver: 1953 – Krisenjahr des Kalten Krieges in Europa, Köln 1999; Hg.: The Divided Past, Oxford 2001; Wiedervereinigung und neue Geschichtsschreibung (korean.), Seoul 2004; Hg. mit P. Hübner, K. Tenfelde: Arbeiter im Staatsozialismus. Ideologischer Anspruch und soziale Wirklichkeit, Köln 2005; Arbeiter im „Arbeiterstaat“ DDR. Sowjetisches Modell, deutsche Traditionen, westdeutsches Magnetfeld, Bonn 2007.
Zahlreiche Aufsätze zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.