Sabine Pannen

Kurzbiographie

Sabine PannenSabine Pannen, geboren 1980, studierte Neuere und Neueste Geschichte und Kunstgeschichte in Berlin und Kapstadt. Während ihres Studiums arbeitete sie als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Nach Abschluss ihres Studiums war sie am DHM und als Mitarbeiterin im SPD-Parteivorstand tätig. Seit 2010 ist sie als Doktorandin am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam assoziiert.

E-Mail an Sabine Pannen

Kurzbeschreibung der Dissertation

„Wo ein Genosse ist, da ist die Partei!“? Stabilität und Erosion an der SED-Parteibasis von 1979 bis 1989

Wie lassen sich die Massenaustritte und der plötzliche Zerfall der SED im Herbst 1989 erklären, und was hielt die Staatspartei zuvor im Kern zusammen? Die Parteiführung verstand ihre Mitglieder als „geschlossenen Kampfbund Gleichgesinnter“ und als „Fundament der Partei“. Das Projekt dekonstruiert dieses Bild der homogenen SED-Mitgliedschaft und untersucht den Stellenwert der Parteizugehörigkeit im Alltag, wobei die Innenwelt der Partei mit ihren Integrationsmechanismen und Bindungskräften in den Blick genommen wird. Im Zentrum steht die Frage, welche Kräfte bzw. Entwicklungen das so genannte Fundament ins Wanken und schließlich zum Einbruch brachten.
Das Dissertationsvorhaben ist eingebunden in das Forschungsprojekt „Die Geschichte der SED zwischen Mauerbau und Mauerfall. Gesellschaftsgeschichte einer kommunistischen Staatspartei“.